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Eishockey

Bietigheim Steelers bleiben im Play-off-Rennen der Deutschen Eishockey-Liga

DEL-Aufsteiger verteidigt Platz zehn trotz der 2:4-Niederlage beim ERC Ingolstadt

Keeper Tom McCollum.Foto: Eibner
Keeper Tom McCollum.Foto: Eibner

Bietigheim-Bissingen. Ingolstadt/Bietigheim-Bissingen. Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers musste im Kampf um einen Pre-Play-off-Platz am Dienstag Abend zwar eine 2:4-Niederlage beim ERC Ingolstadt einstecken, verteidigte aber den wichtigen Platz 10. Nachdem der Ligaverbleib des Aufsteigers seit Sonntag feststeht, hat der Außenseiter noch drei Hauptrundenspiele vor sich, um für eine weitere große Überraschung zu sorgen. Bereits am Mittwoch trifft man in Ingolstadt erneut auf den ERC. „Wir haben keinen Druck“, geht Trainer Daniel Naud die Aufgabe entspannt an.

Die Steelers, die ihren beiden Heimspiele in dieser Saison gegen Ingolstadt für sich entscheiden konnten, machten am Dienstag auch beim ERC vor 2876 Zuschauern den ersten Stich. Nachdem Daniel Pietta in der 3. Minute für die Gastgeber nur die Latte traf, setzte sich die erste Reihe des Aufsteigers in Szene. Ein präziser Pass von C.J. Stretch fand Evan Jasper, der vor dem Tor von ERC-Keeper Daniel Taylor die Übersicht behielt und zum 0:1 einschoss.

Doch Ingolstadt, das am Sonntag eine deftige 1:9-Abfuhr in München erhielt, knickte nicht ein und behielt den Kopf oben. Ein Konter mit zwei schnellen Pässen führte in der 15. Minute zum Ausgleich durch Wayne Simpson. Tom McCollum im Steelers-Tor war geschlagen.

Braun trifft in Unterzahl

Für das erste Highlight im zweiten Drittel sorgte Bietigheim. Als Daniel Weiss auf der Strafbank saß, setzten die Schwaben zu einem blitzsauberen Konter an. Über Guillaume Naud und Rene Schoofs landete der Puck bei Kapitän Constantin Braun, der eiskalt verwandelte. Nach 24 Minuten lag der Aufsteiger mit 2:1 erneut vorne.

Doch anschließend ließen die Steelers etwas die Zielstrebigkeit vermissen, die sie in den ersten 20 Minuten noch ausgezeichnet hatte. Ingolstadt übernahm das Kommando und bekam das Match immer besser in den Griff. Eine Strafzeit gegen Robert Kneisler nutzte der ERC in der 27. Minute durch Simpson zum 2:2-Ausgleich, der den Puck unhaltbar abfälschte.

Damit nicht genug: sechs Minuten später tunnelte David Warsofsky McCollum und jubelte über den 3:2-Führungstreffer. Die Steelers kamen wie verwandelt aus der Kabine und entfachten im dritten Spielabschnitt viel offensiven Wirbel. Doch immer wieder war Taylor Endstation und in der vorletzten Minute machte Pietta mit dem 4:2 alles klar für Ingolstadt. Naud: „In der DEL entscheiden Kleinigkeiten.“

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