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Deutsche Eishockey-Liga
Bietigheim Steelers rücken vor Match in Wolfsburg enger zusammen

„Leider hat uns Covid voll erwischt“: Steelers-Co-Trainer Fabian Dahlem.Foto: Baumann
„Leider hat uns Covid voll erwischt“: Steelers-Co-Trainer Fabian Dahlem.Foto: Baumann
Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers lässt sich vom Virus nicht unterkriegen. „Das hatten wir in der vergangenen Saison auch schon einmal, das schweißt unser Team zusammen“, merkte Verteidiger Max Renner nach den Niederlagen gegen Augsburg und Straubing an.

Bietigheim-Bissingen.. Am vergangenen Wochenende ging dem durch coronabedingte Ausfälle geschwächten Kader des Liga-Neulings am Ende etwas die Luft aus.

Beim 1:3 bei den Augsburger Panthern am vergangenen Freitag hielt man mit nur 12 Feldspielern lange mit. Viel besser stellte sich die Lage zwei Tage später im Heimspiel gegen die Straubing Tigers auch nicht dar. Diesmal hatte Trainer Daniel Naud neun Stürmer und vier Verteidiger zur Verfügung.

„40 Minuten lang waren wir im Spiel. Am Ende ist es normal, dass wir mehr Fehler machen und mehr Strafen kassieren“, sagte der Steelers-Coach nach der 2:6-Niederlage.

Dahlem: Respektable Leistung

Auch sein Co-Trainer Fabian Dahlem zeigte sich beeindruckt: „Das war eine respektable Leistung am Wochenende. Leider hat uns Covid voll erwischt.“ Dass Bietigheim bereits heute Abend um 20.30 Uhr wieder ran muss, dürfte den Schwaben nicht so recht ins Konzept passen, die derzeit mehr Wert auf Regeneration statt auf Training legen. „Wir hoffen, dass zeitnah weitere Spieler in den Spielbetrieb zurückkehren und für Entlastung sorgen“, gab sich Geschäftsführer Volker Schoch auf der Steelers-Homepage vorsichtig optimistisch.

Allerdings hat auch der Gastgeber, die Grizzlys Wolfsburg, eine Team-Quarantäne hinter sich und absolvierte am Sonntag in Bremerhaven das erste Spiel nach der Zwangspause. Mit dem 5:2-Sieg im Nordduell bleibt Wolfsburg zusammen mit Mannheim der engste Verfolger von Spitzenreiter Eisbären Berlin. Die gute Arbeit von Grizzlys-Trainer Mike Stewart belohnten die Niedersachsen mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2024.