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Bietigheim Steelers stärken ihre Offensive mit Brendan Ranford und Mitchell Heard

Der Aufsteiger in die Deutsche Eishockey-Liga verpflichtet die Kanadier Brendan Ranford und Mitchell Heard

Die Steelers verstärken ihren Kader. (Archivbild)
Die Steelers verstärken ihren Kader. (Archivbild) Foto: Eibner - Roland Sippel

Bietigheim-Bissingen. Die Bietigheim Steelers haben mit den Kanadiern Mitchell Heard und Brendan Ranford zwei weitere Offensivspieler verpflichtet. Das teilte der Aufsteiger in die Deutsche Eishockey-Liga gestern nach einer 4:6-Niederlage gegen den ERC Ingolstadt mit. „Mitchell und Brendan sind Offensivkräfte, die für mehr Durchschlagskraft sorgen sollen“, sagte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.

Die Kaderplanungen sind vor dem Saisonstart am 10. September damit abgeschlossen. „Jetzt gehen wir mit acht Ausländern in die Saison. Wir werden sehen, wo wir im Laufe der Saison noch nachbessern müssen“, betonte Schoch im Gespräch mit unserer Zeitung. Derzeit dürfen die DEL-Clubs elf ausländische Profis im Laufe einer Saison lizenzieren, davon können jedoch maximal neun in einer Partie eingesetzt werden. Bis spätestens Mitte nächster Woche sollen Heard und Ranford zum Team stoßen.

Der 29-jährige Heard stürmte in den letzten drei Spielzeiten für den DEL-Club Straubing Tigers. Ende März 2021 löste er seinen Vertrag bei den Niederbayern aus privaten Gründen auf und kehrte in seine kanadische Heimat zurück. Zuvor sammelte er in der zweitklassigen nordamerikanischen Profiliga AHL und der drittklassigen ECHL Erfahrung.

Aus Bratislava kommt der ebenfalls 29-jährige Brendan Ranford zu den Schwaben. Er ist der Neffe des legendären Torhüters Bill Ranford, der mit den Edmonton Oilers zweimal den Stanley Cup gewann und 1994 Weltmeister wurde. Auch Brendan Ranford kennt die DEL, in der Saison 2018/19 war der 1,78 Meter große und 94 Kilogramm schwere Stürmer für die Eisbären Berlin aktiv. 366 Partien absolvierte er in der nordamerikanischen AHL für Texas, Tucson und SanAntonio. 2014 gewann er den Calder Cup der AHL – hinter dem Stanley Cup die zweitwichtigste Meisterschaft in Nordamerika. In den Play-offs trug er als Rookie mit 16 Punkten entscheidend zum Titelgewinn bei.

Trainer Daniel Naud zeigte sich mit den Verpflichtungen zufrieden: „Heard ist als Center eingeplant. Ranford ist ein Stürmer mit Torinstinkt. Er ist zudem ein sehr robuster Spieler.“

Gestern unterlagen die Bietigheimer bei einem Testspiel gegen Ingolstadt nach zwischenzeitlicher 3:1-Führung mit 4:6. Heute Abend folgt ein weiterer Test gegen DEL-Club Augsburg.

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