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Deutsche Eishockey-Liga

DEL-Aufsteiger Bietigheim Steelers auch bei der Düsseldorfer EG weiter in der Erfolgsspur

Pass C.J. Stretch, Tor Riley Sheen – diese Kombination beim Eishockey-Erstligisten Bietigheim Steelers funktionierte auch bei der Düsseldorfer EG, wo der DEL-Aufsteiger einen bemerkenswerten 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)-Sieg feierte.

Zieht ab: Steelers-Topscorer Riley Sheen, beobachtet von seinem Sturmpartner Evan Jasper und Düsseldorfs Alexander Ehl (links).Foto: Eibner
Zieht ab: Steelers-Topscorer Riley Sheen, beobachtet von seinem Sturmpartner Evan Jasper und Düsseldorfs Alexander Ehl (links). Foto: Eibner

Bietigheim-Bissingen/Düsseldorf. Gestern Vormittag gaben die Steelers die Neuverpflichtung bekannt, gestern Abend schon stand Valentin Busch mit seinem neuen Club in Düsseldorf auf dem Eis. Der 23 Jahre alte Stürmer kommt vom Ligakonkurrenten Grizzlys Wolfsburg. Für Nürnberg und Wolfsburg lief Busch insgesamt 123 Mal in der DEL auf und kam dabei auf 24 Scorerpunkte (sechs Tore). In der DEL 2 war der 1,83 m große Angreifer in Bayreuth und Kassel unter Vertrag.

„Valentin ist ein variabel einsetzbarer Stürmer. Er bringt Qualität und Tiefe in unsere Mannschaft“, verspricht sich Trainer Daniel Naud einiges von dem Linksschützen, der gestern in einer Reihe mit Daniel Weiß und Guillaume Naud spielte.

Düsseldorf, das zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken musste, verzeichnete im ersten Drittel zwar mehr Scheibenbesitz, Bietigheim setzte dagegen auf schnelles Umschaltspiel und sorgte dafür, dass auch DEG-Keeper Hendrik Hane nicht beschäftigungslos blieb.

Bietigheim wurde im zweiten Drittel immer selbstbewusster. Topscorer Riley Sheen verpasste in der 21. Minute nach einem Break noch die Führung, war aber sechs Minuten später erfolgreich. Nach perfektem Zuspiel seines kongenialen Partners C.J. Stretch nahm Sheen Maß zum 0:1 – und verbuchte damit seinen 23. Saisontreffer. Die Gäste wirkten auch im Schlussabschnitt frischer und erneut war das Zusammenspiel von Stretch (Vorlage) und Sheen (Tor), das in der 45. Minute zum 0:2 führte. Den Deckel drauf machte Evan Jasper mit dem 3:0 nach einem Konter in der 57. Minute.

Verzichten mussten die Steelers gestern auf Torhüter Sami Aittokallio, der nicht hundertprozentig fit war, aber von Cody Brenner glänzend vertreten wurde. Bereits länger auf der Verletztenliste standen Norman Hauner und Benjamin Zientek, die auch gestern noch nicht einsatzfähig waren. Auf die Steelers warten in den nächsten Tagen zwei hammerharte Aufgaben. Zum baden-württembergischen Derby empfängt der Aufsteiger am morgigen Donnerstag um 19.30 Uhr die Adler Mannheim in der Ege Trans-Arena und am Sonntag geht die Reise in die Hauptstadt zum Tabellenführer Eisbären Berlin.

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