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DEL: Dominierende Bietigheim Steelers belohnen sich gegen Nürnberg Ice Tigers nicht

Riesenaufwand, aber kein Ertrag: Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers hatte die Nürnberg Ice Tigers fest im Griff, aber unterlag dennoch mit 1:2. Die Wende lässt weiter auf sich warten.

Gleich mit drei Nürnbergern nimmt es Bietigheims Rene Schoofs (grünes Trikot) auf.Foto: Baumann
Gleich mit drei Nürnbergern nimmt es Bietigheims Rene Schoofs (grünes Trikot) auf. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge trafen die Steelers gestern Abend mit Nürnberg auf ein Team mit einem positiven Trend. Denn unter dem neuen Trainer Tom Rowe sicherten sich die Ice Tigers neun von 12 möglichen Punkten aus den vergangenen vier Partien.

Bietigheim musste erneut auf den am Knie verletzten Stammkeeper Sami Aittokallio sowie auf Verteidiger Guillaume Naud verzichten. Zudem fehlte zum dritten Mal in Folge Stürmer Mitchell Heard im Kader des Aufsteigers. Von einer Verletzung ist bei dem Kanadier jedenfalls nichts bekannt.

Im Nürnberger Tor gab es ein Wiedersehen mit dem Ex-Bietigheimer Ilya Sharipov, der zunächst wesentlich mehr Arbeit bekam als sein Gegenüber Cody Brenner. Die Gastgeber wirkten vor 2104 Zuschauern in der Ege Trans-Arena agil und keinesfalls gehemmt angesichts des Negativlaufs. Daniel Weiss hatte in der 18. Minute das 1:0 auf dem Schläger, doch das Powerplay, das die Steelers zeitweise aufzogen, führte im ersten Drittel noch nicht zum gewünschten Erfolg.

Bietigheim blieb auch im zweiten Spielabschnitt im System und investierte wesentlich mehr ins Spiel als Nürnberg. Evan Jasper blieb in der 26. Minute an Sharipov hängen, die Führung wäre längst verdient gewesen. In der 30. Minute verfehlte Norman Hauner bei Überzahl das leere Tor. Wenig später blieb Brendan Ranfords Solo ohne krönenden Abschluss. Bei einem der wenigen Nürnberger Konter reagierte Brenner in der 33. Minute glänzend gegen Tyler Sheehy.

In der 37. Minute erlösten die Steelers sich und ihre Fans in der Arena mit dem 1:0 durch Topscorer Riley Sheen, der von Jaspers Vorarbeit profitierte. Doch die Freude währte nicht lange, denn 29 Sekunden vor der zweiten Drittelpause fand Patrick Reimer die Lücke und glich im Powerplay zum 1:1 aus.

Das dritte Drittel gestaltete Nürnberg offener, Bietigheim brachte nicht mehr ganz die Energie aufs Eis wie in den ersten 40Minuten. Als sich die Verlängerung anbahnte, nahm Nürnbergs Dane Fox Maß und traf die Steelers mit seinem Tor in der 56. Minute zum 1:2 mitten ins Herz.

Bereits am morgigen Freitag genießen die Steelers erneut Heimrecht. Dann empfängt der Aufsteiger um 19.30 Uhr den ERC Ingolstadt.

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