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Deutsche Eishockey-Liga
DEL: Straubing Tigers überrennen die Bietigheim Steelers

Matt McKnight trifft zum 1:3. Foto: Harald Schindler
Matt McKnight trifft zum 1:3. Foto: Harald Schindler

Bietigheim-Bissingen. 16 Gegentore in zwei Spielen – die Bietigheim Steelers waren nach derben Niederlagen gegen Mannheim und Bremerhaven mit großen Ambitionen zu ihrem Gastspiel bei DEL-Tabellennachbar Straubing Tigers angereist und wollten wieder in die Spur finden. Doch die Gastgeber, die nach holprigem Saisonbeginn nach drei Siegen aus vier Spielen vor 3634 Zuschauern mit großem Selbstbewusstsein antraten, machten dem Aufsteiger schnell einen Strich durch die Rechnung. Mit 1:4 (1:3, 0:0, 0:1) hatten die Steelers letztlich das Nachsehen und mussten mit hängenden Köpfen das Eis verlassen.

Bereits nach 12 Minuten hatten die Tigers mit drei blitzsauberen Toren vorgelegt. Jason Akson (7. Minute), Andreas Eder (10.) und Travis St. Denis (12.) sorgten mit ihren Treffern für ein Drei-Tore-Polster, das bis zur Schlusssirene Bestand hatte.

Zwar konnte Matt McKnight noch im ersten Drittel (15. Minute) nach einem Schuss von Maximilian Renner, den Tigers-Torwart Sebastian Vogel nach vorne abprallen ließ, zum 1:3-Anschluss abstauben. Dann aber erwies sich das Team von Trainer Daniel Naud, der wieder Cody Brenner zwischen die Pfosten beorderte, vor allem im Powerplay mit einem zu großen Manko. Trotz dreimaliger Überzahl gelang kein weiterer Treffer, das zweite Drittel verlief torlos.

Im Schlussdrittel gingen die Steelers bei Zwei-Minuten-Strafen zunächst gegen Michael Conolly, dann gegen Kael Mouillierat volles Risiko, nahmen drei Minuten vor dem Ende sogar den Goalie vom Eis, doch ein weiterer Treffer sollte nicht gelingen. Chasen Balisy machte zwei Minuten vor dem Ende mit seinem Schuss aufs leere Steelers-Tor zum 4:1-Endstand alles klar. (ast)