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Saisonziel

Für die Steelers geht es einzig und allein um den Ligaerhalt

Mit dem ersten DEL-Spiel der Clubgeschichte am morgigen Freitag gegen Ingolstadt beginnt der Kampf der Bietigheim Steelers um den Ligaverbleib.

Die Steelers wollen auf jeden Fall in der Liga bleiben. Bild: dpa
Die Steelers wollen auf jeden Fall in der Liga bleiben. Bild: dpa

Bietigheim-Bissingen. „Das ist unser Ziel, alles andere wäre vermessen,“ stellte Geschäftsführer Volker Schoch klar. Mit dem langersehnten Aufstieg in die Deutsche Eishockey-Liga haben sich die Steelers im Frühjahr einen Traum erfüllt, „auf den wir lange Jahre drauf hingearbeitet haben,“ so Schoch, der den kleinsten Standort der Liga mit dem wohl auch kleinsten Budget mittelfristig in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren möchte.

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Mit diesem Kader starten die Bietigheim Steelers in die Saison

„Die Liga zu erhalten wird in dieser Saison eine größere Aufgabe als der Aufstieg werden“, ist sich Schoch sicher. „Jetzt betreten wir Neuland, und da brauchen wir unsere Fans und unsere Sponsoren.“

Bereits heute Abend steigt das Saisoneröffnungsspiel zwischen dem deutschen Meister Eisbären Berlin und Titelkandidat EHC München. 15 Teams mischen in der DEL mit, der Letztplatzierte der 56 Spiele umfassenden Hauptrunde muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Sollten die Löwen Frankfurt – die als einziges Zweitligateam die Voraussetzungen für einen Aufstieg erfüllen – Meister der DEL 2 werden, wäre auch der Tabellen-14. vom Abstieg betroffen.

Hammerharte Aufgabe

Auf Bietigheim wartet also eine hammerharte Aufgabe. Trainer Daniel Naud lässt sich davon aber nicht beeindrucken. „Die Jungs haben es sich verdient, in der DEL zu spielen. Wir müssen jetzt unsere Stärken einbringen: kompakt und als Einheit auftreten.“

Nach sechs Wochen Vorbereitung fühlt man sich im Ellental gerüstet mit einem Kader mit 18 Spielern aus der Meistersaison und neun Neuzugängen. Zuletzt wurden noch die beiden DEL-erfahrenen Kanadier Brendan Ranford und Mitchell Heard für die Offensive verpflichtet, die sich in der Kürze der Zeit ins Team integrieren mussten.

Lesen Sie hier unser großes Interview mit Steelers-Trainer Daniel Naud

Ranford soll sowohl in Über- als auch in Unterzahl zum Einsatz kommen. Heard geht nach Meinung von Naud „dahin, wo es wehtut“ und wird sich von seinen Gegenspielern nichts gefallen lassen. Die Steelers hoffen auf Unterstützung von den Rängen – allerdings brachte der Verkauf von Dauerkarten bislang noch nicht das erhoffte Ergebnis. Bis Ende vergangener Woche wurden 1125 Tickets verkauft. Schoch: „Das ist sehr schade, wir hätten mit mehr gerechnet. Denn wir haben jahrelang über die DEL gesprochen, jetzt sind wir da. Ich hoffe, dass sich in den nächsten Wochen noch einige dazu entschließen, uns zu unterstützen.“

Zumal die Vollauslastung der Ege Trans-Arena möglich ist, sprich 4517 Zuschauer dürften ihre Lieblinge anfeuern.

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