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Deutsche Eishockey-Liga 2

Für die Steelers wird es ganz eng

Bei der angepeilten Play-off-Teilnahme bewegt sich Eishockey-Zweit- ligist nach der gestrigen 1:4-Nieder- lage gegen die Löwen Frankfurt auf dünnem Eis. Die Konkurrenz machte am Freitag Boden gut.

Rangelei zwischen Norman Hauner (links) und dem Frankfurter Marius Erk. Rechts Löwen-Keeper Patrick Klein.Foto: Baumann
Rangelei zwischen Norman Hauner (links) und dem Frankfurter Marius Erk. Rechts Löwen-Keeper Patrick Klein. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Das Spiel in der Ege Trans-Arena begann mit einer Schweigeminute für die Opfer der Gewalttat von Hanau.

Frankfurt, mit zuletzt acht Siegen in Folge in glänzender Verfassung, bot sich schon nach zweieinhalb Minuten eine doppelte Überzahl nach zwei Strafzeiten gegen die Steelers, die jedoch ungenutzt blieb. Auf der Gegenseite verpasste Alexander Preibisch in der 9. Minute im Duell mit Löwen-Keeper Patrick Klein die Führung. Vier Minuten später hatte Norman Hauner das 1:0 auf dem Schläger, doch der Stürmer verzog. Auch Frankfurt kam im ersten Drittel zu Abschlüssen, fand aber im starken Stephon Williams seinen Meister.

Die 2777 Zuschauer in der Ege Trans-Arena sahen dann zu Beginn des zweiten Drittels die Führung für die Gäste, die im Powerplay durch Roope Ranta erfolgreich waren. Noch zum Ende des ersten Drittels hatte Freddy Cabana eine umstrittene Strafzeit kassiert. Die Antwort der Schwaben ließ nicht lange auf sich warten: Einen Konter verwertete Brett Breitkreuz in der 23. Minute zum 1:1-Ausgleich.

Doch die Löwen schlugen zurück, als die Steelers in der Abwehr nicht entschlossen genug zupackten. Eduard Lewandowski hieß der Torschütze zum 1:2 in der 25. Minute. Bietigheim ließ die Köpfe nicht hängen und überzeugte mit einer engagierten Vorstellung, doch gegen Klein blieben die Steelers zweiter Sieger. Pech kam auch noch hinzu: Ein abgefälschter Schuss trudelte in der 39. Minute zum 1:3 ins Tor der Gastgeber. Manuel Strodel ließ sich als Torschütze feiern.

Bietigheim warf im dritten Spielabschnitt noch einmal alles in die Waagschale, doch der Tabellenzweite aus Frankfurt, der kurz vor Transferschluss noch den finnischen Altstar Markus Kankaanperä verpflichtet hatte, behielt den Überblick und erhöhte in der 48. Minute durch Luis Schinko auf 4:1. Dabei fiel den Hessen gleich zweimal ein Abpraller vor die Füße.

Für die Steelers geht es am Sonntag um 17 Uhr beim ESV Kaufbeuren weiter, ein direkter Konkurrent im Kampf um die Play-off-Plätze, der gestern in Weißwasser mit 1:6 unterging.

Am letzten Hauptrundenwochenende kommt es dann in der Ege Trans-Arena zum Derby mit den Heilbronner Falken sowie zum Gastspiel bei den Kassel Huskies.

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