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Eishockey

Kaltstart für Bietigheim Steelers mit heißem Derby bei den Schwenninger Wild Wings

Nach Olympia- und Corona-Pause beginnt für Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers am Freitag um 19.30 Uhr die heiße Phase der Hauptrunde mit dem brisanten Kellerderby bei den Schwenninger Wild Wings.

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Bietigheim-Bissingen. Am 19. Januar, also vor über vier Wochen, waren die Steelers zuletzt in der Deutschen Eishockey-Liga im Einsatz und unterlagen beim Spitzenteam aus Wolfsburg mit 3:5. Das zwei Tage später angesetzte Baden-Württemberg-Duell in Schwenningen fiel der Corona-Pandemie zum Opfer. Ein Großteil des Steelers-Teams ging in Quarantäne, neue Trainingspläne wurden erstellt.

Hauner kehrt zurück

Seit einer Woche hat Trainer Daniel Naud wieder seinen gesamten Kader im Training beisammen. Von den verletzten Spielern meldete sich Stürmer Norman Hauner zurück. „Er kann spielen und wird wohl auch spielen“, gab sich Naud optimistisch. Benjamin Zientek befand sich zuletzt nach Beschwerden am Bein noch in der Reha.

Welche Bedeutung das Nachholspiel gegen die Wild Wings am Freitag in der Schwenninger Helios-Arena hat, verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle: Die Gastgeber sind nach dem 4:2-Erfolg am vergangenen Sonntag in Straubing auf Platz 13 gerade so auf der sicheren Seite, während Bietigheim nach 39 von 56 Hauptrundenspielen zwar Tabellenletzter ist, den Anschluss an die rettenden Plätze aber nicht verloren hat.

Ligen verhandeln über Abstieg

Zudem wird in diesen Tagen zwischen DEL und DEL 2 über eine Anpassung von Auf- und Abstieg verhandelt. Denkbar wäre es, dass es in dieser Saison nur einen DEL-Absteiger statt möglicherweise zwei geben wird.

„Unser Ziel ist es, als Aufsteiger in der Liga zubleiben. Das hat das Team jetzt in der Hand und wird auf dem Eis alles dafür geben“, sagte Geschäftsführer Volker Schoch gegenüber der Fachzeitung Eishockey News.

Kreis wird neuer Trainer

Schwenningen hat bereits die Weichen für die neue Saison gestellt und mit Harold Kreis einen neuen Trainer verpflichtet, der vom Liga-Konkurrenten Düsseldorfer EG in den Süden wechseln wird. Dann kann sich der derzeitige Wild Wings-Coach Christof Kreutzer wieder seinen Manager-Aufgaben widmen.

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