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Keine Atempause für die Steelers

Vier Spiele in zehn Tagen – Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen kann die Tabellenführung vor dem Jahreswechsel kaum genießen. In Bad Nauheim wollen die Steelers heute den sechsten Sieg in Folge einfahren.

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Siegertypen: Die Steelers-Stürmer Shawn Weller, Norman Hauner und Tyler McNeely (von links).Foto: Baumann

bietigheim-bissingen. Am Dienstagabend haben die Schwaben die Kraftprobe beim Liga-Gipfel mit Bravour bestanden. Beim Duell Meister gegen Vizemeister oder Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter ließ sich Bietigheim auch von einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung der Löwen aus Frankfurt nicht entmutigen und kam wieder ins Spiel zurück. Die Belohnung erfolgte in der Verlängerung, als Shawn Weller im Powerplay den Puck zum 5:4-Sieg der Gäste ins Tor lenkte.

„Hier in Frankfurt zu spielen ist nicht einfach. Wir haben gewusst, dass es schwer wird. Es war von Anfang an ein Kampf. Am Ende haben wir einen Weg gefunden zu punkten. Darüber bin ich glücklich und Hut ab vor der Mannschaft,“ sagte Steelers-Coach Kevin Gaudet, der sich auch über den Doppelpack von Freddy Cabana gefreut haben dürfte. Der lange verletzte Routinier kommt nach seinem Comeback immer besser in Fahrt.

Nachdem Bietigheim innerhalb von fünf Tagen die beiden hessischen Verfolger aus Kassel (4:2) und Frankfurt (5:4 nach Verlängerung) auf Distanz gehalten hat und den Vorsprung an der Tabellenspitze auf sechs Punkte ausgebaut hat, kommt es heute Abend um 19.30 Uhr zum Kräftemessen mit dem dritten DEL-2-Team aus Hessen.

Gastgeber EC Bad Nauheim liegt mit 25 Punkten Rückstand auf die Steelers auf Platz 9 und hat am vergangenen Wochenende zwei verschiedene Gesichter gezeigt. Zunächst gab es eine deftige 2:6-Heimpleite gegen Heilbronn, dann drehte man in Ravensburg einen 0:3-Rückstand und kam auch dank der Treffer des Kanadiers Mike McNamee zu einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen.

Das nächste Heimspiel der Steelers findet dann am zweiten Weihnachtsfeiertag statt: um 17 Uhr wird in der Ege Trans-Arena das erste Bully im Spiel gegen den EHC Freiburg entschieden.