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Kraftprobe mit Titelverteidiger

Heimstarke Steelers erwarten heute als Spitzenreiter Verfolger Frankfurt

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Tor-Produzenten: Die Steelers-Stürmer Tyler McNeely, Shawn Weller und Matt McKnight (von links).Foto: Baumann

Ludwigsburg. Bietigheim-Bissingen. Die Finalteilnehmer der vergangenen Saison dominieren auch die neue Spielzeit: Zwischen den beiden Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen und Löwen Frankfurt kommt es heute zur Kraftprobe an der Tabellenspitze.

Die Experten hatten sich festgelegt und Meister Frankfurt sowie Vize Bietigheim zu den Titelkandidaten der DEL 2 gekürt. Nachdem gut ein Viertel der Saison absolviert ist, sind beide Teams den Vorschusslorbeeren gerecht geworden. Die Steelers trotzten dem Verletzungspech, das sie schon früh in der Runde ereilte, mit wechselnden, meist gut funktionierenden Reihen und individueller Klasse.

Der Lohn ist die Tabellenführung für das Team von Trainer Kevin Gaudet, das die Ege Trans-Arena zu einer Festung gemacht hat: Acht Spiele, acht Siege lautet die makellose Bilanz, die heute weiter ausgebaut werden soll. Um 19.30 Uhr gastiert Verfolger Frankfurt im Ellental, der mit vier Punkten Rückstand (bei einem Spiel weniger als Bietigheim) anreist. Bereits zum Saisonauftakt hatte es dieses Duell in der Mainmetropole gegeben, damals siegten die Löwen mit 4:3 nach Verlängerung.

Heute treffen auch fünf der besten elf Topscorer der DEL 2 aufeinander. Bei den Steelers sind dies Shawn Weller (24 Punkte), Matt McKnight (21) und Tyler McNeely (19), Frankfurts beste Punktesammler heißen C.J. Stretch (24) und Wade MacLeod (20).

Das vergangene Wochenende mit den Erfolgen gegen Riessersee (4:3 nach Verlängerung) und gegen Bad Nauheim (4:1) war ganz nach Gaudets Geschmack: „Ich bin sehr stolz, denn wir haben jeweils über die gesamten 60 Minuten gut und solide gespielt. Davor hatten wir oft Probleme im zweiten Drittel. Es ist nicht immer einfach, wenn man oben steht, zumal mit den verletzten Spielern.“