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Müde Bietigheim Steelers sehen im Spiel gegen Landshut kein Land

Bietigheim-Bissingen. Nach drei Siegen in Folge erhielt Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers einen kräftigen Schuss vor den Bug. Beim EV Landshut unterlagen die Schwaben gestern Abend mit 1:6.

Obwohl Landshut zuletzt in eine Negativspirale geraten war und die letzten fünf Spiele alle verloren hatte, wirkte der EVL nicht angeschlagen, sondern hinterließ im ersten Drittel den frischeren Eindruck.

Bietigheim, im Tor wieder mit Cody Brenner, aber weiter ohne die verletzten Max Renner und C.J. Stretch, tat sich zudem mit Strafzeiten keinen Gefallen. Nach fünf Minuten wurde Evan Jasper wegen Hakens in die Kühlbox geschickt und prompt nutzten die Gastgeber das erste Powerplay zur Führung. Allerdings wurde Marcus Power beim 1:0 in der 6. Minute kaum gestört.

Landshut wirkte auch danach bissiger, während sich die Steelers zu viele Ungenauigkeiten leisteten. Als Robin Just in der 17. Minute eine kleine Strafe kassierte, schlugen die Bayern erneut zu. Maximilian Forsters 2:0 fand nach Videobeweis Anerkennung.

Zwar verkürzte Riley Sheen nach 26 Sekunden im zweiten Drittel bei Überzahl auf 1:2, doch dann spielte und traf nur noch Landshut. Mario Zimmermann (22.), Forster (28.) und Robin Weihager (30.) stellten innerhalb von neun Minuten auf 5:1. Danach verließ Brenner frustriert seinen Kasten und machte Platz für Jimmy Hertel.

Bietigheim ließ sich im dritten Drittel zwar nicht hängen, doch die Beine waren schwer. Der EVL setzte noch einen drauf mit dem 6:1 durch Fabian Baßler (56.).

Nach der Anpassung des Spielplans durch die Deutsche Eishockey-Liga 2 kommt es für die Steelers am Wochenende zu einem ungewohnten Termin. Statt wie üblich am Sonntag findet das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen bereits am Samstag um 17 Uhr in der Ege Trans-Arena statt.

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