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Eishockey

Stadtwerke Bietigheim-Bissingen wollen Steelers bei Erfüllung der Lizenzauflagen unterstützen

Foto: Pressefoto Baumann
Foto: Pressefoto Baumann

Bietigheim-Bissingen. Die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen wollen die Bietigheim Steelers bei den Bemühungen um eine Lizenz in der Deutschen Eishockey-Liga unterstützen. „Uns ist vorrangig daran gelegen, alle Maßnahmen als Hallenbetreiber zu ergreifen, um den Steelers den Einstieg in die DEL zu ermöglichen“, sagte Unternehmenssprecherin Ute Grothe gestern auf Anfrage unserer Zeitung.

Durch die am Samstag in Kassel gewonnene Meisterschaft in der DEL2 stehen die Steelers als erste sportliche Aufsteiger ins Oberhaus seit 2006 fest. Um eine Spielberechtigung für das Oberhaus zu erhalten, müssen aber neben sportlichen auch wirtschaftliche und infrastrukturelle Kriterien erfüllt werden.

Ein offener Punkt ist dabei die Bande in der EgeTrans-Arena. Die DEL hat hierbei zuletzt die Regeln geändert. Um die Sicherheit bei Checks für die Spieler zu erhöhen, wird eine spezielle Flexbande gefordert. „Die EgeTrans-Arena wurde bereits beim Bau 2011 für einen professionellen Eishockey-Betrieb ausgelegt und mit einer Flexbande ausgestattet. In einer Regeländerung der DEL aus dem Jahr 2017/2018 sind Acrylgläser in der Flexbande vorgeschrieben. Diese Acrylgläser sind bereits seit 2018 hinter den Toren und in den Kurven in der EgeTrans-Arena verbaut“, teilten die Stadtwerke mit. Entsprechend müssten die seitlichen Einscheibengläser ausgetauscht werden.

Die Steelers haben die Lizenzunterlagen am Dienstag abgegeben und werden nach einer Prüfung in den kommenden Wochen von der DEL Bescheid bekommen.

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