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Deutsche Eishockey-Liga 2

Steelers außer Rand und Band

Böse Überraschung für Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers: Aufgrund zahlreicher Abwehrschnitzer stand am Ende eine deftige 3:7-Niederlage gegen die Bayreuth Tigers auf der Anzeigetafel.

Max Prommersberger (links) und Robert Kneisler (rechts) nehmen Bayreuths Markus Lillich in die Zange. Foto: Baumann
Max Prommersberger (links) und Robert Kneisler (rechts) nehmen Bayreuths Markus Lillich in die Zange. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Stürmer Robert Kneisler war gestern Abend wieder ins Aufgebot der Bietigheim Steelers zurückgekehrt, dagegen musste Trainer Daniel Naud auf Benjamin Zientek, Nikolai Goc und Alexander Preibisch verzichten. Zwischen den Pfosten stand erneut Youngster Leon Doubrawa, der am Dienstag beim 2:1-Sieg nach Verlängerung in Landshut zu überzeugen wusste. Gestern wurde Doubrawa in der 4. Minute kalt erwischt, als Bayreuths Dani Bindels trocken abzog und die Führung für die Gäste markierte. Nur eine Minute später schlug es erneut bei den Steelers ein. Doch dem 0:2 durch Simon Karlsson folgte umgehend die Antwort der Bietigheimer durch C.J. Stretch, der 19 Sekunden später auf 1:2 verkürzte.

Den Fehlstart korrigiert hatten die Schwaben in der 10. Minute mit dem Schlenzer von Norman Hauner zum 2:2-Ausgleich. Bietigheim übernahm jetzt das Kommando und deckte Tigers-Keeper Marco Wölfl mit Schüssen ein.

Doch den nächsten Treffer setzte Bayreuth nach einem Konter und feiner Kombination durch Jan-Luca Schumacher in der 18. Minute zum 2:3. Erneut ließen sich die Steelers nicht lange bitten und glichen eine Minute später durch Brett Breitkreuz zum 3:3 aus.

Die Gastgeber wirkten auch im zweiten Drittel in der Defensive oft fahrlässig. Das nutzten die Tigers in der 25. Minute zum 4:3 durch Moritz Schug. Im Powerplay erhöhte der Außenseiter sogar auf 5:3 durch Ivan Kolosvary (31. Minute). Und es kam noch schlimmer für die Steelers. Nach dem 6:3 durch Tim Zimmermann nur 39Sekunden nach dem fünften Gegentreffer löste Jimmy Hertel Doubrawa im Bietigheimer Tor ab.

Jegliche Hoffnungen der Steelers auf eine Wende wurden gleich zu Beginn des dritten Spielabschnitts im Keim erstickt. 24 Sekunden waren gespielt, als Tyler Gron im Powerplay auf 7:3 für die Franken erhöhte. Anschließend verwaltete Bayreuth den Vorsprung geschickt, Bietigheim fand keinen Zugriff mehr auf das Spiel.

Wieder in die Spur kommen wollen die Steelers am Sonntag bei den Ravensburg Towerstars. Der Spielbeginn wurde von 18.30 Uhr auf 14.30 Uhr vorgezogen.

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