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deutsche eishockey-liga 2

Steelers brauchen in Landshut neue Energie

Bietigheim-Bissingen. Die unerwartete Derby-Pleite in Heilbronn am vergangenen Wochenende tat weh, zudem verpasste Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers den möglichen Sprung auf Platz zwei.

Viel Zeit, die Wunden nach dem deftigen 2:6 am Sonntag bei den Heilbronner Falken zu lecken, bleibt den Steelers nicht. Denn schon heute Abend muss die Mannschaft von Trainer Daniel Naud wieder aufs Eis: Um 19.30 Uhr wartet der EV Landshut im Eisstadion am Gutenbergweg auf die Schwaben.

Die Derbyniederlage in Heilbronn, die sich nach der schnellen Führung nach nur 32 Sekunden durch Riley Sheen zunächst nicht abgezeichnet hatte, erklärte Naud auch damit, dass seiner Mannschaft „etwas die Energie gefehlt“ habe. „Heilbronn hat nach dem 1:1-Ausgleich Flügel bekommen und wollte unbedingt gewinnen. Das hat den Unterschied ausgemacht,“ merkte Naud an.

„Wir haben an uns geglaubt“, bestätigte Falken-Coach Michel Zeiter. Ins Gewicht fiel natürlich auch, dass die Bietigheimer auf ihren verletzten Kapitän Nikolai Goc verzichten mussten. Naud: „Er ist nicht nur in der Kabine wichtig, sondern auch auf dem Eis mit seiner Routine und Körperpräsenz.“

Kammerer zurückgeholt

Der heutige Gastgeber aus Landshut liegt nach der 2:4-Niederlage am Sonntag in Ravensburg sechs Punkte hinter den Steelers auf Platz sechs. In der vergangenen Woche holte der bayerische Traditionsclub seinen Ex-Trainer Axel Kammerer als Sportlichen Leiter nach Landshut zurück. Kammerer hatte mit dem EVL den Aufstieg in die DEL 2 geschafft. (khu)