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Deutsche Eishockey-Liga 2

Steelers buchen das Finalticket

Nervenkitzel pur mit Happy End für die Bietigheim Steelers: Der Eishockey-Zweitligist feierte gestern mit dem 4:2-Sieg bei den Wölfen Freiburg den Einzug ins Play-off-Finale.

Die Steelers-Stürmer Evan Jasper (rechts) und Riley Sheen (Nr. 91) im Duell mit Freiburgs Keeper Enrico Salvarani.Foto: Eibner
Die Steelers-Stürmer Evan Jasper (rechts) und Riley Sheen (Nr. 91) im Duell mit Freiburgs Keeper Enrico Salvarani. Foto: Eibner

Freiburg/Bietigheim-Bissingen. Im fünften und entscheidenden Duell der Halbfinalserie behielt Bietigheim die Nerven und trifft jetzt am Freitag zum Auftakt der Play-off-Finalspiele in Kassel auf die Huskies. Dabei geht es in maximal fünf Partien nicht nur um die DEL-2-Meisterschaft, sondern auch um den Aufstieg in die Deutsche Eishockey-Liga. Spiel zwei findet am Sonntag in Bietigheim statt.

Bei beiden Teams gab es gestern keine Veränderungen im Kader und wie schon in den ersten Halbfinalduellen legten die Steelers mit Volldampf los, nahmen Wölfe-Keeper Enrico Salvarani unter Beschuss und hatten in der 8. Minute Erfolg, als Tim Schüle, der punktbeste Verteidiger in den Play-offs, aus spitzem Winkel zur Gästeführung traf.

Freiburg blieb besonders durch seine erste Reihe mit Chris Billich, Scott Allen und Andree Hult jederzeit gefährlich, doch die Bietigheimer Abwehr blockte zahlreiche Schüsse.

Im zweiten Drittel rückte Benjamin Zientek in den Blickpunkt. In der 25. Minute wurde dem Steelers-Stürmer ein Treffer wegen hohen Stocks aberkannt, zwei Minuten später scheiterte er bei einem Konter in Unterzahl an Salvarani. Alex Preibisch machte es in der 30. Minute besser, als er den Abpraller nach einem Schuss von Kapitän Nikolai Goc zum 2:0 verwertete.

Doch wie schon ins Spiel drei verspielten die Schwaben ihren Vorsprung. Zunächst traf Christoph Kiefersauer mit einem Penaltyschuss in der 33. Minute zum 1:2 und zwei Minuten später waren die Wölfe im Powerplay erfolgreich. Chris Billich schaltete vor Bietigheims Torhüter Leon Doubrawa am schnellsten und durfte nach Videobeweis über den 2:2-Ausgleich jubeln.

Trotz einer Vier-Minuten-Strafe gegen Robin Just blieben die Steelers stabil und setzten die entscheidenden Hiebe. In der 47. Minute hatte Norman Hauner seinen großen Auftritt, als er ein unglaubliches Solo zur 3:2-Führung abschloss. Als dann Matt McKnight 42 Sekunden vor Schluss zum 4:2 ins leere Tor traf, begannen die Feierlichkeiten bei den Gästen.

Hauptrundensieger Kassel hatte sich bereits am vergangenen Sonntag für die Finalspiele in der DEL 2 qualifiziert. Der frühere Erstligist musste im vierten Spiel bei den Ravensburg Towerstars nicht mehr antreten, da die Gastgeber nach einem Coronafall mit dem kompletten Team in Quarantäne geschickt wurden und die Huskies damit kampflos zum dritten und entscheidenden Sieg in der Best-of-five-Halbfinalserie kamen.

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