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Steelers erwarten heute den Angriff der Löwen aus Frankfurt

Der Skalp des Spitzenreiters ist begehrt, doch Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen wehrt bislang alle Attacken der Verfolger ab.

Bietigheim-Bissingen. Am Sonntag waren es die Kassel Huskies, die den Steelers in der Ege Trans-Arena das Leben zu Beginn recht schwer machten. Aber auch ein früher Rückstand warf das Team von Trainer Kevin Gaudet nicht aus der Bahn. Am Ende stand ein verdienter 4:2-Sieg, der Gaudet durchatmen ließ: „In dieser Liga ist dort oben alles knapp. Gegen Kassel war es einfach Kampf pur.“

Huskies-Coach Rico Rossi befand: „Der Ausgang eines solchen Topspiels hängt meist an Kleinigkeiten. Wir haben zu viele dumme Strafen kassiert.“ Auch wenn das Powerplay des Vizemeisters – bedingt auch durch die Ausfälle von Dominic Auger (erkrankt) und Norman Hauner (verletzt) – nicht wie gewünscht funktionierte, war am Ende der 13. Sieg im 13. Heimspiel perfekt.

Bietigheims Doppeltorschütze Tyler McNeely gab auf der Internetseite der Deutschen Eishockey-Liga 2 zu Protokoll: „Wenn du weißt, es erwartet dich ein harter Kampf und am Ende kannst du das Spiel gewinnen, dann macht das einen schon stolz. Ich bin glücklich über den Sieg.“

Die nächste Herausforderung wartet bereits heute Abend auf die Steelers: um 19.30 Uhr wird in der Frankfurter Eissporthalle am Ratsweg das erste Bully entschieden. Meister Löwen Frankfurt hat sich am Sonntag mit dem 5:3-Sieg bei Schlusslicht Bad Tölz wieder auf Platz zwei vorgeschoben – fünf Punkte hinter Bietigheim, das bis zum Jahresende noch ein strammes Programm mit fünf Spielen zu absolvieren hat. (khu)