Logo

Steelers finden beim 5:0 gegen Frankfurt die richtige Mischung

Sieg zum Einstand: Evan Jasper (Mitte) hatte Grund zum jubeln.Foto: Baumann
Sieg zum Einstand: Evan Jasper (Mitte) hatte Grund zum jubeln. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. In der Defensive stabil und zupackend, in der Offensive brandgefährlich und effektiv: Der Auftritt des Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers gestern Abend beim glatten 5:0-Sieg gegen die Löwen Frankfurt ließ nichts zu wünschen übrig.

Wie erwartet durfte Zugang Evan Jasper gestern gleich aufs Eis der Ege Trans-Arena. Der Kanadier, der die vierte Ausländerposition bei den Steelers besetzt, wurde von Trainer Daniel Naud in die erste Sturmreihe an der Seite von Matt McKnight und Riley Sheen gestellt und fand schnell Bindung zum Spiel.

Die personelle Lage hatte sich immerhin ein wenig entspannt, allerdings fehlten auch gegen Frankfurt weiter Max Renner, Benjamin Zientek und C.J. Stretch. Im Aufgebot der Gäste stand Verteidiger Eric Stephan, der zuletzt noch das Steelers-Trikot getragen hatte und erst vor einigen Tagen zu den Hessen zurückgekehrt war. „Es hat nicht mehr gepasst“, sagte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch zu dem Wechsel.

Die ambitionierten Frankfurter, die nach schwachem Saisonstart bereits einen Trainerwechsel vollzogen hatten (Sportdirektor Franz-David Fritzmeier löste im Dezember Olli Salo ab), reisten aufgrund von fünf Siegen in Serie mit breiter Brust an. Doch die erste Duftmarke setzten die Bietigheimer durch Norman Hauner, der in der 5. Minute Löwen-Keeper Bastian Kucis mit einem Schuss ins kurze Eck überraschte. Im Powerplay legten die Steelers nach. Riley Sheen hatte in der 18. Minute die Ruhe weg und manövrierte Kucis beim 2:0 gekonnt aus. Jasper durfte sich einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

Aber auch in Unterzahl trumpften die Gastgeber auf. Topscorer McKnight schloss in der 23. Minute einen Konter technisch brillant zum 3:0 ab. Eine feine Kombination über McKnight und Brett Breitkreuz führte in der 29. Minute zum 4:0 durch Sheen. Bei Frankfurt löste daraufhin Patrick Klein Kucis im Tor ab.

Klein war erstmals machtlos in der 45. Minute, als der vor Spielfreude sprühende Sheen im Powerplay seinen dritten Treffer zum 5:0 markierte und damit auch die letzten Zweifel am Erfolg der Steelers beseitigte.

Für die Steelers geht es am morgigen Sonntag um 17 Uhr bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser weiter.

Autor: