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Deutsche eishockey-liga 2

Steelers fordern den Tabellenführer

Wochen der Wahrheit für Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers: Mit 58 Punkten rangieren die Schwaben auf Platz sechs der Tabelle. Für das Heimrecht in den Play-offs muss mindestens Rang vier her. Nun warten allerdings die Top-Fünf der Liga. Heute (20 Uhr) geht es gegen Spitzenreiter Ravensburg.

Marcus Sommerfeld und die Bietigheim Steelers spielen eine wechselhafte Saison.Foto: Baumann
Marcus Sommerfeld und die Bietigheim Steelers spielen eine wechselhafte Saison. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. „Wir sind mit der aktuellen Lage nicht zufrieden. Das ist in Bietigheim keine normale Situation“, sagt Steelers-Trainer Hugo Boisvert und meint damit den aktuell sechsten Tabellenplatz des Eishockey-Zweitligisten. Schließlich dominierten die Bietigheimer in den vergangenen Jahren die Hauptrunde über weite Strecken deutlich. „Wir wollen jetzt eine Reaktion zeigen.“

Chance, Konstanz zu beweisen

Möglichkeiten, eine Reaktion auf die zuletzt wechselhaften Leistungen zu zeigen, gibt es in den nächsten Tagen zuhauf. Die kommenden fünf Spiele bestreitet Bietigheim allesamt gegen die Topteams der Liga. Auf der einen Seite eine gute Gelegenheit, um sich zu beweisen. Auf der anderen Seite besteht aber auch die Gefahr, den Kontakt zum angepeilten vierten Rang – und dem damit verbundenen Heimrecht in der ersten Play-off-Runde – abreißen zu lassen.

Nach dem Spiel heute in Ravensburg treffen die Steelers auf Bad Nauheim (13..Januar), die Lausitzer Füchse (18. Januar), die Löwen Frankfurt (20. Januar) und den ESV Kaufbeuren (22. Januar). „Alles schwere Spiele“, gibt Boisvert zu, der Anfang der Saison das Erbe von Erfolgstrainer Kevin Gaudet antrat. Dennoch blicke man positiv auf die nächsten Wochen.

Im Heimspiel gegen die Towerstars anfang Dezember schlugen sich die Steelers wacker. Am Ende mussten sie dennoch eine knappe 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen schlucken. „Es reicht eben nicht, Teile eines Spiels gut zu spielen. Gerade gegen Ravensburg müssen wir von Anfang an da sein“, betont der Steelers-Coach.

Mit insgesamt 159 Treffern stellen die Towerstars die beste Offensive der Liga. „Ravensburg ist der Favorit. Aber wir wollen jedes Spiel gewinnen. Natürlich auch gegen den Tabellenführer“, so Boisvert. „Wir müssen jetzt den Willen und die Leidenschaft zeigen, um gemeinsam wieder aus diesem Loch herauszukommen.“

Verzichten muss Boisvert allerdings weiterhin auf Stürmer Tyler McNeely. Zudem wurde gestern bekannt, dass Youngster Fabjon Kuqi für den Rest der Saison Kooperationspartner Sonthofen in der Oberliga Süd unterstützt. Der 17-jährige Stürmer durchlief bisher alle Nachwuchsabteilungen der Steelers.

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