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Steelers-Kader steht für diese Saison

Keine Neuverpflichtungen mehr – Heute um 19.30 Uhr Derby gegen Heilbronner Falken

Archivbild
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Bietigheim-Bissingen. Die Warnung erreichte Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers am Sonntagabend: Der heutige Derbygegner aus Heilbronn bewies beim 6:4-Sieg gegen die Lausitzer Füchse Comeback-Qualitäten und sollte nicht am letzten Tabellenplatz gemessen werden. Das Duell der beiden Erzrivalen, das heute um 19.30 Uhr in der Ege Trans-Arena beginnt, entwickelt ohnehin oft gewisse Eigenheiten.

Der Erfolg im Kellerduell mit Weißwasser dürfte den Unterländern einigen Auftrieb verliehen haben, denn das Spiel schien nach einer halben Stunde bereits zu Ungunsten der Falken entschieden zu sein. Mit 1:4 lag Heilbronn im Hintertreffen, startete dann aber eine eindrucksvolle Aufholjagd mit Toren von Nicholls (2), Dziambor, Koch und Della Rovere zum 6:4-Endstand.

Der Trainerwechsel, den die Falken Anfang Februar nach der 1:4-Niederlage im Derby gegen die Steelers vorgenommen hatten, scheint die gewünschte Wirkung zu entfalten. Vor knapp drei Wochen musste Michel Zeiter seine Sachen packen, für den Österreicher holte man den als „harten Hund“ bekannten Ex-DEL-Coach Bill Stewart.

Aber auch Bietigheim bewies am Samstag, dass man mit Rückständen umzugehen weiß. Ein 0:2 gegen die Dresdner Eislöwen wurde in einen 4:3-Sieg nach Verlängerung verwandelt. „Man sieht den guten Charakter im Team“, freute sich Trainer Daniel Naud nach dem Spiel.

Mit dem Abgang von Verteidiger Eric Stephan nach Frankfurt und den beiden Neuverpflichtungen Evan Jasper und Robin Just steht der Steelers-Kader für diese Saison, wenige Tage vor Transferschluss am 1. März. „Mit diesem Kader spielen wir die Runde zu Ende, definitiv“, erklärte Geschäftsführer Volker Schoch. „Auch wenn im Budget schon noch etwas Luft nach oben wäre.“ Zumal Schoch zuversichtlich ist, dass die noch verletzten Spieler nach und nach wieder aufs Eis zurückkehren werden.

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