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Eishockey

Steelers nehmen nur einen Punkt mit nach Hause

Bad Nauheim/Bietigheim-Bissingen. Nach zwei Siegen in Folge hat Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers mit der 0:1-Niederlage nach Penaltyschießen beim EC Bad Nauheim wieder einen kleinen Dämpfer erhalten.

Als überzähliger Ausländer stand gestern Torhüter Stephon Williams nicht im Kader, so dass Cody Brenner wieder seine Chance erhielt. Nach einem ereignisarmen ersten Drittel hatte Benjamin Zientek zunächst Pech mit einem Pfostenschuss (32.), danach entfaltete das Powerplay der Steelers kaum Wirkung.

Die Entscheidung musste schließlich im Penaltyschießen fallen und da hatte Bad Nauheim mit 2:1 Toren das bessere Ende für sich.

Randale vor dem Derby

Unschöne Szenen hatte es am vergangenen Sonntag vor dem Derby zwischen den Heilbronner Falken und den Bietigheim Steelers gegeben, so dass die Polizei eingreifen musste. Eine Gruppe von 47 Personen der Bietigheimer Fanszene hatte dabei vor einer Heilbronner Kneipe randaliert, wie die Fachzeitung Eishockey News berichtet.

„Es gab einen Angriffsversuch von Fans der Steelers auf Fans der Falken in der Gaststätte. Das hat nicht ganz funktioniert. Es ging jedoch eine Scheibe zu Bruch und wir haben den Verdacht des Landfriedensbruchs“, erklärte Heiko Höllmüller, Einsatzleiter der Heilbronner Polizei, auf Nachfrage des Internetportals echo24. Die Angreifer wurden von der Polizei kurz darauf in einer anderen Kneipe gestellt. Die knapp 50 kurzzeitig festgesetzten Gäste-Anhänger durften nicht mehr ins Stadion.

Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch distanzierte sich gestern „ganz klar und eindeutig von Gewalt in jeglicher Form.“ (khu)