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Eishockey

Steelers peilen neue Serie an

Tabellenführer trifft heute auf Ravensburg – 14. Heimsieg soll her

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Nimmt sein Team in Schutz: Steelers-Trainer Kevin Gaudet.Foto: bm

Bietigheim-Bissingen. Eine stolze Serie wurde an Weihnachten beendet, doch Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen grüßt weiter von der Tabellenspitze und ist bereits heute Abend wieder gefordert.

13 Heimspiele in Folge hatten die Steelers in dieser Saison gewonnen und am Dienstag sah es in der Ege Trans-Arena auch gegen die Wölfe aus Freiburg zunächst so aus, als wäre Sieg Nummer 14 nur Formsache. Der Spitzenreiter legte eine 3:0-Führung vor und hatte erstklassige Möglichkeiten, um noch weiter davonzuziehen.

„Nach dem ersten Drittel hätte keiner mehr einen Cent auf uns gewettet,“ meinte Freiburgs Trainer Leos Sulak, aber dann steigerte sich Torhüter Miroslav Hanuljak, an dem die Steelers-Angreifer förmlich verzweifelten.

„Nach unserem optimalen Start war Freiburgs Keeper einfach hervorragend und wir haben zu viele Torchancen verpasst,“ sagte Bietigheims Coach Kevin Gaudet, der mitansehen musste, wie die Gäste immer selbstbewusster wurden und schließlich in der Verlängerung den nicht unverdienten Siegtreffer zum 5:4 durch Mark Mancari erzielten.

Gaudet: „Irgendwann musste es ja mal passieren, dass wir zu Hause verlieren. Aber ich bin nicht sauer auf meine Mannschaft.“

Die Gelegenheit, Heimsieg Nummer 14 einzufahren, bietet sich bereits heute Abend um 19.30 Uhr gegen die Towerstars aus Ravensburg. Der Tabellensiebte musste sich am zweiten Weihnachtsfeiertag nur knapp mit 2:3 den Löwen aus Frankfurt beugen, die drei Minuten vor Spielende zum Siegtreffer durch Wade MacLeod kamen.