Logo

Steelers sind weiter auf der Suche nach Konstanz

Bietigheim-Bissingen. Die Bietigheim Steelers bleiben in dieser Saison eine Wundertüte und offenbaren einige Baustellen. Momentan muss man sich beim Eishockey-Zweitligisten sogar Sorgen um die direkte Play-off-Teilnahme machen, denn die Schwaben liegen nach der ärgerlichen 1:2-Heimniederlage am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Dresdner Eislöwen nur auf Platz acht.

Zu wechselhaft sind die Leistungen der Mannschaft von Trainer Marc St. Jean, immer wieder gibt es individuelle Aussetzer zu beobachten, die zu Gegentoren führen. Das war gegen Dresden nicht anders. „Sonst leisten wir uns oft einen Fehlstart im ersten Drittel, diesmal aber nicht“, frohlockte Eislöwen-Coach Rico Rossi.

„Wir waren sehr unkonzentriert und die Effizienz vor dem Tor war leider nicht vorhanden“, klagte dagegen St. Jean, der auch mit dem Überzahlspiel seines Teams nicht zufrieden war. Im Powerplay, früher eine Domäne der Steelers, liegt man in der Ligawertung nur im Mittelfeld mit einer eher schwachen Erfolgsquote von 17,9 Prozent. „Im Powerplay sind gute Pässe nötig und man muss mehr arbeiten“, schrieb Bietigheims Trainer seinen Spielern ins Stammbuch.

Ob Fortschritte zu erkennen sind, wird sich bereits heute um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen zeigen, die am Donnerstag eine 1:7-Abfuhr in Ravensburg erhielten und vier Punkte hinter den Steelers auf Platz 10 liegen.

Am Montag gegen Kassel

Im nächsten Heimspiel bekommt es Bietigheim dann am kommenden Montag (20 Uhr, Ege Trans-Arena) mit Spitzenreiter Kassel Huskies zu tun, der sich mit dem DEL-erfahrenen kanadischen Verteidiger Curtis Gedig noch einmal verstärkt hat.

Autor: