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Deutsche Eishockey-Liga

Steelers sorgen für gnadenlose Effektivität

DEL-Aufsteiger verbucht mit dem 5:2-Heimsieg gegen Düsseldorf ein Fünf-Punkte-Wochenende

Sein erstes DEL-Tor: Matt McKnight (grünes Trikot) trifft zum 2:1.Foto: Baumann
Sein erstes DEL-Tor: Matt McKnight (grünes Trikot) trifft zum 2:1. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen.. Die Bietigheim Steelers sorgen weiter für Furore in der Deutschen Eishockey-Liga: Mit dem heutigen 5:2-Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG verbuchte der Liga-Neuling ein bemerkenswertes Fünf-Punkte-Wochenende.

Die Steelers starteten vor 2523 Zuschauern in der Ege Trans-Arena ungewohnt nervös ins Match. Mit einigen Fehlpässen in der eigenen Zone bediente man die DEG ungewollt. Der Traditionsclub aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wirkte sehr scheibensicher und kam für den Geschmack von Bietigheims Trainer Daniel Naud zu häufig zum Abschluss.

Ein Wechselfehler der Gastgeber führte dann in der 10. Minute zur verdienten Düsseldorfer Führung durch Marco Nowak, der Sami Aittokallio im Steelers-Tor keine Chance ließ.

Doch für die Antwort benötigte der DEL-Aufsteiger lediglich 22 Sekunden. Riley Sheen, am Freitag mit einem Hattrick der Matchwinner beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen in Krefeld, überraschte Gäste-Keeper Mirko Pantkowski mit einem präzisen Schuss zum 1:1.

Düsseldorf hatte auch zu Beginn des zweiten Drittels mehr vom Spiel. Doch nachdem Victor Svensson in der 33. Minute das 2:1 verpasst hatte, schlugen die Steelers vor den Augen von Bundestrainer Toni Söderholm eiskalt zu. In der 35. Minute profitierte Matt McKnight bei seinem ersten DEL-Tor von der Vorarbeit von Daniel Weiss. Nur 30 Sekunden später war der Doppelschlag perfekt, als Sheen im Powerplay seinen zweiten Treffer feierte.

Bietigheim zeigte sich auch im dritten Drittel ungemein effektiv. Mitchell Heard traf in der 48. Minute zum 4:1 und nach dem 4:2 durch Carter Profts Überzahltor machte Benjamin Zientek in der 54. Minute endgültig den Sack zu. Alex Preibisch servierte und Zientek vollendete zum 5:2. „Das tut uns richtig gut“, freute sich Torschütze Zientek nach dem zweiten Heimsieg.

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