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Eishockey

Steelers-Stärke schwer berechenbar

Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers droht den Anschluss an die Spitzengruppe in der DEL 2 zu verlieren, doch Trainer Daniel Naud bleibt trotz schwieriger Umstände Optimist.

Hat seinen Kader derzeit nicht komplett zur Verfügung: Steelers-Trainer Daniel Naud. Foto: Baumann
Hat seinen Kader derzeit nicht komplett zur Verfügung: Steelers-Trainer Daniel Naud. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Wie stark sind die Steelers tatsächlich einzuschätzen? Diese Frage ist derzeit nicht leicht zu beantworten, denn nach einer Quarantäne-Pause sind die Schwaben immer noch nicht mit komplettem Kader unterwegs. Es gibt noch kranke und verletzte Spieler, zudem ist Riley Sheen noch für die nächsten drei Spiele gesperrt.

„In Kassel haben wir nur mit zwei Ausländern gespielt, das macht in manchen Situationen schon den Unterschied“, merkte Naud nach der 1:3-Niederlage im Nachholspiel am Dienstagabend an. Es war das dritte Match innerhalb von fünf Tagen für die Steelers, denen auch in den nächsten Wochen bis zum Jahreswechsel wenig Erholung gegönnt ist. Bis zum 30. Dezember ist Bietigheim noch in sechs Ligapartien gefordert.

„Wir hatten nach der Quarantäne kein richtiges Training, wir müssen praktisch die Spiele als Training nutzen“, sagte Naud, der in Kassel eine Steigerung gegenüber der 3:8-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Spitzenreiter Ravensburg ausmachte: „Das war ein gutes Auswärtsspiel von uns, wir waren mit neun Stürmern und sechs Verteidigern auf Augenhöhe.“

Naud ist zuversichtlich, dass sein Team wieder richtig zu Kräften kommen wird, „und dann gewinnen wir auch wieder Spiele.“

Heute Abend (20 Uhr, Ege Trans-Arena) treffen die Steelers zum zweiten Mal in dieser Saison auf den EC Bad Nauheim. Zum Auftakt unterlag Bietigheim Anfang November den Hessen mit 3:6. Die Mannschaft von Trainer Hannu Järvenpää hat sich im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt – trotz der 2:7-Niederlage am Mittwoch im Nachholspiel bei den Tölzer Löwen. Sonntag-Gegner Crimmitschau weist ebenso wie die Steelers 15 Punkte auf und gilt damit bislang als eine der positiven Überraschungen in der Liga.

Die Eispiraten haben sich zuletzt mit Petr Pohl und Travis Ewanyk noch einmal gut verstärkt.

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