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Steelers testen gegen Ingolstadt und Augsburg

Bietigheim-Bissingen. Zwei Wochen vor Saisonstart in der Deutschen Eishockey-Liga bestreitet Aufsteiger Bietigheim Steelers zwei weitere Vorbereitungsspiele. Heute um 15 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Daniel Naud im italienischen Latsch (Südtirol) auf Ligakonkurrent ERC Ingolstadt, der auch am 10. September zum Ligaauftakt in der Bietigheimer Ege Trans-Arena gastiert. Am morgigen Freitag messen sich die Steelers ebenfalls mit einem DEL-Team. Um 19.30 Uhr wird bei den Augsburger Panthern das erste Bully entschieden.

Die Steelers haben zwar ihre ersten drei Testspiele verloren, zuletzt dennoch gute Kritiken geerntet. Denn beim 4:5 nach Penaltyschießen begegnete man dem Meisterschaftsmitfavoriten Adler Mannheim auf Augenhöhe.

Geisterspiel bei Panthern

In Augsburg wird es am morgigen Freitag ein Geisterspiel geben. Die Panther teilten mit, dass man gegen Bietigheim keine Zuschauer ins Curt-Frenzel-Stadion zulassen werde. Der Betrieb sei wirtschaftlich nicht möglich. Stattdessen werde es einen kostenlosen Livestream geben. Der Traditionsclub aus Augsburg sieht bei den derzeit herrschenden Voraussetzungen seine Zukunft gefährdet.

Aufgrund der Beibehaltung von Mindestabständen und dem pauschalen Verbot von Stehplätzen in Bayern sei es nicht möglich, ins 6179 Zuschauer fassende Stadion allen Dauerkartenbesitzern Einlass zu gewähren bzw. jedem Fan seinen angestammten Platz zuzuweisen, heißt es in einer Pressemitteilung der Panther. (khu)

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