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Deutsche Eishockey-Liga 2

Steelers treiben Finale auf die Spitze

Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers hat sich ein echtes Endspiel um Meisterschaft und DEL-Aufstieg erkämpft. Der Showdown steigt morgen In Kassel.

Laufduell: C.J. Stretch (Steelers, links) gegen Kassels Eric Valentin.Foto: Baumann
Laufduell: C.J. Stretch (Steelers, links) gegen Kassels Eric Valentin. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Mit einem 5:4-Sieg in letzter Sekunde gegen die Huskies glichen die Steelers gestern auf eigenem Eis die Best-of-five-Serie zum 2:2 aus und gehen nun mit breiter Brust in das alles entscheidende Duell am Samstag (17 Uhr) in der Kasseler Eissporthalle.

Bietigheim musste wie schon im Spiel drei am Dienstag ohne Riley Sheen, Nikolai Goc und Brett Breitkreuz auskommen. Wie in den bisherigen Finalduellen schenkten sich beide Teams auch gestern nichts, gingen hohes Tempo und suchten die Zweikämpfe.

Die Steelers erwischten den besseren Start: In der 4. Minute profitierte Torschütze Norman Hauner von der Vorarbeit durch Evan Jasper und C.J. Stretch und brauchte beim 1:0 den Puck nur noch einzuschieben. Nicht einmal eine Minute später stand es schon 2:0. Benjamin Zientek hatte getroffen, der schon in den beiden ersten Finalspielen für die Steelers-Tore gesorgt hatte.

Zwei Tiefschläge für die Huskies. Und Bietigheim ließ nicht locker, drängte auf das 3:0. Doch die nächste Duftmarke setzte Kassel mit dem Anschlusstreffer durch Ryan Olsen in der 18. Minute. In der 25. Minute hatte Kassel Glück, als Philippe Cornet Steelers-Keeper Leon Doubrawa die Scheibe durch die Schoner schießen konnte. Mit dem 2:2 waren die Hessen endgültig im Spiel angekommen.

Bietigheim knickte zwar nicht ein, musste in der 36. Minute aber einen weiteren Nackenschlag einstecken. Im Powerplay traf Olsen mit seinem zweiten Treffer zur 3:2-Führung für die Gäste, nachdem die Situation schon geklärt schien. Zweifellos ein Wirkungstreffer für die Schwaben, die nun Mühe hatten, ihr Spiel durchzusetzen.

Ein Blitzstart im dritten Drittel brachte die Steelers wieder ins Geschäft. Bei angezeigter Strafe gegen Kassel markierte Jasper nach 68 Sekunden den 3:3-Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen. Yannick Wenzel hatte plötzlich freie Bahn und schlug in der 45. Minute eiskalt zum 4:3 zu. Doch entschieden war noch gar nichts. Nur drei Minuten später ließ sich der Ex-Bietigheimer Lukas Laub für das 4:4 feiern. Die Verlängerung schien unvermeidbar, doch exakt 1,5 Sekunden vor Schluss durchkreuzte Verteidiger Tim Schüle mit dem 5:4 vorerst Kassels Meisterpläne.

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