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Deutsche Eishockey-Liga 2

Steelers-Verteidiger Max Prommersberger ist Spezialist für späte Siegtreffer

Als Torjäger ist Max Prommersberger eigentlich nicht bekannt. Dennoch machte sich der Verteidiger des Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers zuletzt einen Ruf als Spezialist für späte Siegtreffer.

Entscheidende Tore: Steelers-Verteidiger Max Prommersberger (links).Foto: Baumann
Entscheidende Tore: Steelers-Verteidiger Max Prommersberger (links). Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen/Crimmitschau. Am vergangenen Donnerstag traf der 33-Jährige, der bereits seit 2014 das Steelers-Trikot trägt, 47 Sekunden vor Schluss mit einem Schlenzer von der blauen Linie zum 4:3 gegen den EC Bad Nauheim und am Samstag überraschte Prommersberger im Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau Torhüter Ilya Andryukhov mit einem Lupfer 41 Sekunden vor Ende zum umjubelten 7:6 für die Schwaben, die damit für ein nicht alltägliches Comeback gesorgt hatten.

Denn nach zwei Dritteln hatte eigentlich alles nach einem Heimsieg für die um einen Play-off-Platz kämpfenden Crimmitschauer ausgesehen, die mit 5:2 vorne lagen. Zumal Bietigheim mit Cody Brenner, Benjamin Zientek, C.J. Stretch, Benjamin Hüfner, Brett Breitkreuz, Robert Kneisler und Tim Schüle gleich auf sieben Spieler verzichten musste.

Doch im Schlussdrittel startete das Team von Trainer Daniel Naud eine unwiderstehliche Aufholjagd, bei der sich die Reihe um Robin Just, Norman Hauner und Alexander Preibisch besonders hervortat und insgesamt fünf Treffer beisteuerte. Zweimal Just (42. und 47. Minute) sowie Riley Sheen (43.) sorgten für den Ausgleich zum 5:5.

Und auch der erneute Führungstreffer für die Eispiraten in der 53. Minute durch Samuel Vigneault im Powerplay zum 6:5 brachte Bietigheim nicht mehr vom Erfolgsweg ab. Preibisch fälschte in der 56. Minute einen Schuss von Hauner zum 6:6-Ausgleich ab und dann rückte einmal mehr Max Prommersberger in den Blickpunkt. „Ich glaube, das war das Tor des Monats“, verlieh Naud dem Siegtreffer ein besonderes Prädikat.

Für die Steelers, die mit dem 7:6-Erfolg Platz zwei verteidigten, kommt es nun heute Abend um 19.30 Uhr in Kassel zur Kraftprobe mit Tabellenführer Kassel Huskies. Die Hessen leisteten sich zwar am Samstag mit dem 3:4 in Kaufbeuren die zweite Niederlage in Folge, haben aber immer noch satte 14 Punkte Vorsprung auf Verfolger Bietigheim.

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