Logo

Bezirksliga

07 mobilisiert noch einmal seine Fans

Für 07 Ludwigsburg ist das Spiel gegen den SV Riet in vielerlei Hinsicht ein besonderes: Im letzten Heimspiel der Geschichte des Traditionsvereins geht es gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib. An der Spitze kann auch eine Entscheidung fallen.

350_0900_22588_Bau_20190519_AK_036.jpg

Ludwigsburg. Noch einen Punkt benötigt der SV Kornwestheim morgen beim FV Löchgau II, um sich die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga zu sichern. Das letzte Heimspiel ihrer Geschichte bestreitet die SpVgg 07 Ludwigsburg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf SV Riet.

Während die SGM Riexingen und der FC Marbach seit vergangener Woche als zukünftige A-Ligisten feststehen, sind noch sechs Teams in der Verlosung für die Rollen des dritten direkten Absteigers und des Relegationsteilnehmers. Die zwei aktuell am schlechtesten Platzierten dieses Sechserpacks treffen mit der Spvgg 07 und dem SV Riet auf dem Kunstrasen am Fuchshof aufeinander, wohin der 07-Fanclub Brigade Schwarz-Gelb zum letzten Heimspiel noch einmal kräftig mobilisiert. „Für uns kann die Unterstützung nur gut sein“, freut sich 07-Trainer Toni Carneiro, denn „es geht um Alles oder Nichts“.

Mit 34 Punkten liegt sein Team aktuell auf dem Relegationsrang, Kontrahent Riet folgt mit einem Zähler weniger auf der Habenseite. Findet die Partie einen Sieger, zieht dieser in der Tabelle automatisch am diesmal spielfreien TV Aldingen (35) vorbei auf einen Nichtabstiegsrang.

Auch Heimsheim, Löchgau und Pattonville noch nicht gerettet

Ebenfalls noch gefährdet sind der TSV Heimsheim (38 Punkte), der beim TSV Merklingen gastiert, der FV Löchgau II (37), der am Sonntag mit dem designierten Meister aus Kornwestheim die höchste Hürde vor sich hat, und der SV Pattonville (34). Dem Team von Trainer Andreas Eschenbach stellt sich mit dem Gastspiel in Marbach eine auf dem Papier machbar wirkende Aufgabe. „Unrecht ist es mir nicht, dass es für den FC um nichts mehr geht“, gesteht Eschenbach, geht aber davon aus, dass sich die Marbacher Akteure noch „für andere Vereine beweisen wollen“.

Noch einmal bangen muss nach schwachem Vorwochenauftritt die FVL-Zweite. Daniel Brodbeck, der Sportliche Leiter, kann sich daher vorstellen, das Team mit Ergänzungsspielern aus der FVL-Ersten und Youngstern aus der Oberliga-A-Jugend zu verstärken. „Am liebsten wäre mir aber, wenn Kornwestheims Rivale Croatia Bietigheim schnell mit 0:2 hinten läge. Dann würde ich dem SVK schon zur Halbzeit einen Kasten Bier in die Kabine stellen“, schmunzelt er. „Vor 16.45 Uhr fasst keiner meiner Spieler ein Bier an“, pariert jedoch SVK-Coach Sascha Becker. „Auf den Platz gehen und das machen, was wir immer machen“, lautet seine Marschroute, diesmal jedoch „mit besserer Konterabsicherung als beim 1:1 in Hinspiel“, ergänzt er.

Verfolger Croatia Bietigheim, bei sechs Punkten Rückstand wohl nur noch theoretisch eine Gefahr, bekommt es zeitgleich in einer Neuauflage des Pokalfinales vom Donnerstag schon wieder mit dem SV Leonberg/Eltingen zu tun. Am Donnerstag gingen die Bietigheimer nach einem 5:2-Sieg als strahlender Pokalsieger vom Feld.

Zudem spielen: FSV 08 Bissingen II – SV Perouse (Samstag, 15 Uhr), TSV Höfingen – SGM Riexingen, SKV Rutesheim II – TSV Schwieberdingen (Sonntag, 15 Uhr).

Autor: