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Affalterbach kämpft um den Relegationsplatz

In der Kreisliga A.1 wird der Kampf um den Relegationsplatz zwei noch spannend. Dort lauert der TSV Benningen auf einen Affalterbacher Patzer. Hessigheim (A.3) und Kornwestheim (A.2) bereiten sich schon auf die Relegation vor.

Sascha Diehl (links) und Dogan Can Ersin vom TSV Affalterbach wollen auch im letzten Saisonspiel jubeln und sich für die Relegation zur Bezirksliga qualifizieren. Foto: Baumann
Sascha Diehl (links) und Dogan Can Ersin vom TSV Affalterbach wollen auch im letzten Saisonspiel jubeln und sich für die Relegation zur Bezirksliga qualifizieren. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Zwei K.-O.-Spiele in der Relegation muss man überstehen, wenn man als Zweitplatzierter der Fußball-Kreisliga.A in die Bezirksliga aufsteigen will. Für den TSV Affalterbach gilt das – zumindest in der Rechnung ihres Trainers Mauro Pedace – in dieser Saison nicht. „Für uns fängt die Relegation am Samstag an“, sagt der 45-Jährige vor dem entscheidenden Spiel gegen den AKV Ludwigsburg. Einen Punkt Vorsprung haben die Affalterbacher auf den Tabellendritten TSV Benningen. Im letzten Saisonspiel morgen um 15.30 muss Pedaces Team zum souveränen Meister nach Ludwigsburg. „Die haben nicht umsonst jedes Spiel in der Rückrunde gewonnen“, sagt Pedace. Auch deshalb denke er noch gar nicht an eine mögliche Relegation. „Dort haben es die A-Klasse-Mannschaften eh schwer, aufzusteigen“, ist sich Pedace sicher und spricht dabei aus Erfahrung. Bereits letztes Jahr scheiterte sein TSV in der Relegation gegen Kleinglattbach.

Weniger umkämpft ist der Relegationsplatz in der Kreisliga A.2. Dieser ist Drita Kosova Kornwestheim nicht mehr zu nehmen. „Wir sind heiß auf diese zwei Spiele“, konzentriert sich Kornwestheims Trainer Safet Muzliukaj bereits auf die Entscheidungspartien und lässt das morgige Heimspiel (15.30 Uhr) gegen den SV Renningen etwas außer Acht. „Dieses Jahr wollen wir schon in die Bezirksliga aufsteigen“, ist er entschlossen. Es wäre der größte Erfolg der 22-jährigen Vereinsgeschichte. 1995 wurde der Verein gegründet, „seitdem bin ich immer dabei“, sagt Muzliukaj, „in der Bezirksliga waren wir aber noch nie“.

TASV hat einen Wunschgegner

Dass es für die Kornwestheimer nicht zum direkten Aufstieg gereicht hat, ist einer Schwächephase im Winter zu verdanken. alle fünf Saisonniederlagen setzte es innerhalb von sechs Spielen im November und Dezember. Nutznießer der Durststrecke war der SV Gebersheim, der mit sechs Punkten Vorsprung bereits als Meister feststeht.

Tief gestapelt hatte vor der Saison der TASV Hessigheim in der Kreisli-ga A.3. „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz“, sagte Trainer Rico Scheurich vor der Spielzeit, obwohl sein Team von vielen als Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Nun ist dem TASV der zweite Platz auch vor dem bedeutungslosen Rundenabschluss morgen um 15.30 Uhr beim SV Illingen nicht mehr zu nehmen.

Scheurich schaut sich heute Abend bereits einen Bezirksligisten an, gegen den es womöglich in der ersten Runde geht. „Wahrscheinlich das Spiel des SV Riet gegen 08 Bissin- gen.II“, sagt Scheurich. Zumindest im Umfeld des Vereins wünscht man sich dagegen einen anderen Gegner. „Der Wunsch der Zuschauer wäre 07 Ludwigsburg als Gegner, das wäre die Krönung für einen kleinen Verein wie Hessigheim“, gibt Scheurich zu. Ohnehin könne der TASV frei aufspielen. „Wir haben von den drei, die da noch mitspielen, sicher am wenigsten Druck“, sagt Scheurich.

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