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Bitteres Aus für Marbach, Pleidelsheim auf Kurs

Schon in der ersten Runde der Relegation zur Fußball-Landesliga ereilte den FC Marbach das Aus: Gestern unterlag der FC nach Elfmeterschießen dem TSV Nellmersbach mit 7:8. Besser machte es eine Etage tiefer der GSV Pleidelsheim, der Drita Kosova Kornwestheim 2:1 schlug.

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Schwerer Stand: Pleidelsheims Robin Bender (gelb) gegen Fatos Povataj. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Wie im Vorjahr scheiterten die Fußballer des FC Marbacher damit in der Relegation zur Landesliga am Rems-Murr-Vertreter und müssen in der nächsten Saison einen neuen Anlauf nehmen. Nach regulärer Spielzeit und auch der 30-minütigen Verlängerung hatte es 3:3 gestanden, ehe der TSV Nellmersbach vom Punkt aus bessere Nerven bewiesen.

Ausgerechnet FC-Kapitän Kordian Zieba, dem Trainer Chris Seeber hinterher ein Superspiel bescheinigte, wurde zum Unglücksraben: Schon in der regulären Spielzeit hatte er einen Strafstoß vergeben und scheiterte dann im Elfmeterschießen entscheidend. Marbach hatte nervös begonnen, doch Torjäger Nesreddine Kenniche dann per Doppelschlag die zwischenzeitliche 2:1-Führung besorgt. Bis kurz nach der Pause drehte der Gegner die Partie, doch schon in der Endphase gelang Youngster Sebastian Feilner das 3:3 (85.). Fortan war der frischer wirkende FC klar überlegen, scheiterte aber immer wieder an Adrian Schad im Nellmersbacher Tor.

„Fürs Auge war das nichts. Es war vielmehr ein Gewürge und eine Nervenschlacht“, gestand GSV Pleidelsheims Trainer Frank Weiden nach dem 2:1-Erfolg in der Bezirksligarelegation gegen Drita Kosova Kornwestheim. Marc Dewald stellte erst in der Verlängerung das Weiterkommen des langjährigen Bezirksligaclubs sicher, der nun am Samstag um 18 Uhr auf den SV Riet trifft. Wer in diesem Spiel siegt spielt eine Woche später gegen den TSV 1899 Benningen. Zudem setzte sich in der Relegation zur Fußball-Verbandsliga der Enz-Murr-Vertreter SKV Rutesheim mit 2:1 gegen Rot-Weiß Weiler durch.

Den Kreisligen A einen Schritt näher sind seit gestern Abend der FV Markgröningen (A3), Enosis Leonberg (A2) und der FSV Oßweil II (A1). Die Markgröninger schlugen die SpVgg Besigheim II mit 4:2, womit auch der theoretische Sonderfall vom Tisch ist, dass die Besigheimer Zweite möglicherweise in der dritten Relegationsrunde auf ihre vereinseigene Erste getroffen wäre. Besigheim trifft nun auf den Sieger aus dem Spiel TSV Kleinsachsenheim gegen FV Markgröningen. Enosis Leonberg behielt mit 4:3 gegen den TSV Flacht II die Oberhand, die Oßweiler mit 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den TSV Benningen II.