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Fußball-Regionalliga vor dem Saisonstart
Christian Werner, der Architekt des neuen SGV Freiberg, geht von Bord

Vom Sportdirektor in Freiberg zum Chefscout beim Drittligisten Waldhof Mannheim; Christian Werner. Foto: Baumann
Vom Sportdirektor in Freiberg zum Chefscout beim Drittligisten Waldhof Mannheim; Christian Werner. Foto: Baumann
Christian Werner hat einen wesentlichen Anteil am Aufstieg des SGV Freiberg. Jetzt hat der Sportdirektor einen Vertrag als Chefscout beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim unterschrieben, die Zeit beim Regionalligisten auf dem Wasen neigt sich damit dem Ende zu.

Freiberg. Am Samstag beginnt das Abenteuer Fußball-Regionalliga für die Freiberger mit der Heimpartie gegen den VfR Aalen. Die Generalprobe ging zwar schief – der SGV unterlag in der zweiten Runde WFV-Pokalrunde beim Oberligisten FSV 08 Bietigheim-Bissingen – die neuen Strukturen sind auf dem Wasen dennoch längst festgezurrt. Nicht zuletzt durch die erfolgreiche Arbeit von Christian Werner. Allerdings wird der Sportdirektor dem SGV jedoch nur noch eine Weile erhalten bleiben: Werner hat vergangene Woche einen Vertrag als Chefscout beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim unterschrieben.

Die Freiberger wird Werner künftig nur noch in einer nicht genau zeitlich bestimmten Übergangsphase unterstützen. Offiziell ist sein Vertrag Ende Juni ausgelaufen, schon bald wird er komplett nach Mannheim wechseln. „Mir war es wichtig, das Freiberger Projekt, das ich ja auch mit aufgebaut habe, noch weiter zu unterstützen“, sagte Werner gestern. „Jetzt haben wir interessante junge Leute nach Freiburg geholt, mit denen der Verein in den kommenden Jahren arbeiten kann.“

Marco Grüttner soll Werner ersetzen

Der 41-Jährige hat als eine seiner letzte Diensthandlungen die Verhandlungen mit der Stadt Freiberg mit vorangetrieben, damit der SGV ab sofort auch seine Hochsicherheitsspiele auf dem Wasen austragen kann. Eng mit dem sportlichen Leiter Marco Grüttner. Der ehemalige Profi soll Werner wohl zeitnah ersetzen.

In Sachen Transfers hat Christian Werner zuletzt beim Regionalliga-Aufsteiger noch einmal einige Ausrufezeichen setzen können: Mit dem 24-jährigen Nicola Jürgens hat er vom Regionalligisten SV Babelsberg noch einen Offensivakteur mit Viertligaerfahrung verpflichtet. Mit dem 20-jährigen Adrien Koudelka lotste Werner einen 1,90 Meter großen Innenverteidiger vom FC Augsburg II aus der Regionalliga Bayern zum SGV. Und mit dem 26-jährigen Verteidiger Jan Koch angelte der SGV-Sportdirektor einen Mann mit Drittligaerfahrung vom Regionalligisten Energie Cottbus.

Nächster Neuzugang Tino Bradara

Gestern vermeldete der SGV via Instagram den nächsten Zugang: Tino Bradara wechselt vom mitfavorisierten Liga-Konkurrenten Steinbach Haiger an den Wasen. Der 24-jährige Defensivmann hat Erfahrung aus 89 Regionalligaspielen. „Es ging bei den Neuverpflichtungen darum, eine neue Mannschaft mit Perspektive aufzubauen“, erklärt Werner, „und nicht wie zuletzt, für den sofortigen Erfolg Aufstieg.“ Werner freut sich auf seine neue Aufgabe auf dem Waldhof „Ich hätte auch Sportdirektorangebote bei Drittligisten annehmen können“, stellt er dar. „Doch ich habe mich für den Waldhof entschieden, da die Chemie mit den handelnden Personen dort sofort sehr gut gepasst hat.“