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Fußball-Bezirksliga

Croatia Bietigheim ist Meister der Bezirksliga Enz/Murr

Croatia Bietigheim ist erstmals in seiner Vereinsgeschichte Landesligist. Am letzten Bezirksligaspieltag gewann man 2:0 bei der SKV Rutesheim II und sicherte sich Meisterschaft und Aufstieg. Bangen heißt es im Abstiegskampf nun bis heute Nachmittag für den TASV Hessigheim.

Feiernde Meister: Das Team von Croatia Bietigheim mit Staffelleiter Michael Heck. Foto: Baumann
Feiernde Meister: Das Team von Croatia Bietigheim mit Staffelleiter Michael Heck. Foto: Baumann

Ludwigsburg. „Mission erfüllt“, so prangte es auf den Aufstiegsshirts, die sich die Croatia-Spieler nach dem Abpfiff überstreiften und in die gewandet sie von Staffelleiter Michael Heck den Meisterschaftswimpel entgegennahmen. Der große Favorit hat sich also am Ende durchgesetzt und den gestern aufgrund des Nichtantritts des SV Perouse spielfreien Widersacher FSV 08 Bissingen II auf den zweiten Platz verwiesen. „Eine Erlösung! Unsere Arbeit wurde belohnt“, freute sich der mehrfach biergeduschte Croatia-Trainer Muhamed Bajrami.

„Der Verein hat Geschichte geschrieben, nachdem wir in den letzten Jahren zweimal von Corona ausgebremst wurden“, ergänzte der scheidende Sportliche Leiter Alen Lehecka und versprach allen: „Heute geht es richtig lang“.

Eine klare Angelegenheit

Die Partie in Rutesheim war zuvor trotz des mit 2:0 recht knappen Resultats eine einseitige Angelegenheit. Fußballerisch klar überlegene Bietigheimer, denen schon ein Remis gereicht hätte, beherrschten sie klar, scheuten jedoch nach Danijel Divkovics frühem 1:0 (3.) aus verständlichem Grund das Risiko. Spätestens mit Mario Teutschs 2:0, das ihm kurz vor der Halbzeit nach Hereingabe Mahmut Fehimlis gelang, war der Drops gelutscht. „Wir haben nie etwas anbrennen lassen“, lobte Bajrami den jederzeit kontrollierten Auftritt.

Im Abstiegskampf heißt es für den TASV Hessigheim nun bis heute Nachmittag 17.20 Uhr bangen, denn als Tabellendreizehnter schließt man auf dem nur vermeintlichen Relegationsplatz ab. „Jetzt kommt es für uns auf die Verbands- und Landesliga an“, bekannte ein geknickter TASV-Trainer Kevin Merkler nach der deftigen 1:7-Niederlage bei Drita Kosova Kornwestheim, aufgrund der der SV Gebersheim (10:0 gegen den MTV Ludwigsburg) in der Tabelle noch vorbeizog.

Bangen beim TASV Hessigheim

„Chancenlos“, so Merkler, sei man gewesen. Bei Drita ragte Feriz Meha mit vier Toren heraus. Der TASV muss nun hoffen, dass heute nicht mehr als zwei Landesligisten aus dem Bezirk absteigen. Sicher kommt bislang nur der SV Kornwestheim herunter, doch ist der TV Pflugfelden akut gefährdet und auch Germania Bietigheim und den SV Leonberg/Eltingen kann es noch treffen.

Noch nicht ganz aus dem Schneider ist nun der FV Löchgau II, der nach einem 1:2 gegen den TSV Schwieberdingen als Tabellenelfter abschließt.

Hannes Riegers Tor war letztlich zu wenig, somit droht im schlimmsten Fall noch die Abstiegsrelegation. Dagegen retteten sich der TV Aldingen und der TSV Münchingen aus eigener Kraft. Der TVA schlug in einem „regelrechten Freibadkick“, so dessen Sportlicher Leiter Frank Schneider, den TSV Merklingen mit 1:0. Isaac Okrah gelang nach Vorarbeit von Youngster Manuel Witt der entscheidende Treffer.

Die Münchinger siegten beim Tabellendritten Phönix Lomershéim klar mit 4:1, „Das hatte ich nicht erwartet“, war ihr Coach Ahmet Yenisen positiv überrascht von seiner Elf, für die zweimal Nikola Prkacin, Davide Belardo und Daniel Dieringer trafen.

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