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Freiberg sichert sich Grüttner

SGV bestätigt Transfer des Zweitligaspielers – Schnatterer auch Thema?

Wollen mit Freiberg am großen Rad drehen: Der neue Sportdirektor Christan Werner (links) und Marco Grüttner.Foto: privat
Wollen mit Freiberg am großen Rad drehen: Der neue Sportdirektor Christan Werner (links) und Marco Grüttner. Foto: privat

Freiberg. Der SGV Freiberg hat gestern die Verpflichtung von Marco Grüttner bestätigt. Wie unsere Zeitung bereits am Freitag berichtete, kehrt der 34-Jährige zur nächsten Saison vom Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg zurück zu seinem ehemaligen Jugendverein. Das teilte der abstiegsbedrohte Oberligist gestern mit. Neben seiner Rolle als Spieler, soll Grüttner demnach auch als Sportlicher Leiter für die Freiberger arbeiten. Zudem wird der ehemalige Trainer des SGV, Christian Werner, künftig als Sportdirektor Verantwortung tragen. „Parallel zum aktiven Fußball einen Einstieg ins Sportmanagement zu finden, ist mir ein Anliegen für die Zukunft“, wird Grüttner in der Vereinsmitteilung zitiert.

Mit Schnatterer in A-Jugend

Bereits im Herbst hatte der Kapitän der Regensburger angekündigt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen und stattdessen mit seiner Familie in die Heimat zurückzukehren. Der in Erdmannhausen aufgewachsene Fußballer hat ein Haus in Affalterbach. Grüttner spielte schon in der Jugend für Freiberg und erreichte im Jahre 2004 in einem Team mit Marc Schnatterer (Kapitän des Zweitligisten 1. FC Heidenheim) das DFB-Pokalfinale der A-Junioren. Später war Grüttner für die SG Sonnenhof Großaspach, den TSV Schwieberdingen, erneut Freiberg, sowie den SSV Ulm, VfR Aalen, die Stuttgarter Kickers und den VfB Stuttgart II aktiv. Nach seinem Wechsel zu Regensburg 2016 marschierte er mit den Oberpfälzern von der Regionalliga in die 2. Liga durch.

Zu Gerüchten, wonach bald auch Schnatterer zu seinem Jugendverein zurückkehre, um die Karriere gemeinsam mit Grüttner ausklingen zu lassen, hielt sich der Bönnigheimer auf Anfrage unserer Zeitung bedeckt: „Marco Grüttner und ich tauschen uns natürlich aus, wenn wir uns über den Weg laufen. Aber eine konkrete Abmachung gab es da nie.“ Schnatterers Vertrag in Heidenheim läuft bis Sommer 2021. „Ich kann nicht sagen, wo mein Lebensmittelpunkt nach der Karriere sein wird. Wenn der FCH verlängern möchte und ich mich fit fühle, spiele ich vielleicht weiter.“

Der neue Sportdirektor Werner arbeitete schon seit 2012 mehrfach als Co-, Interrims-, und Cheftrainer für die Freiberger. Der promovierte Sportwissenschaftler war zuletzt Sportchef beim österreichischen Zweitligisten SC Austria Lustenau. (jai/red)