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FSV hat trotz Verletzungen genügend Alternativen

Der FSV 08 Bissingen möchte seine Tabellenführung in der Fußball-Oberliga gegen den starken Aufsteiger Neckarsulmer Sport-Union weiter untermauern. Der Anpfiff auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Bruchwald erfolgt heute um 15 Uhr.

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Verschworener Haufen: Tabellenführer FSV 08 Bissingen mit (v.l) Marius Kunde, Manuel Sanchez, Lukas Buck und Duc Thanh Ngo will seine Spitzenposition ausbauen. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Bietigheim-Bissingen. Die Nullachter sind mit einem spielerisch überzeugenden 3:1-Auswärtssieg beim SSV Reutlingen gut aus der Winterpause gekommen. Da der Tabellenzweite SC Freiburg II in seinem Heimspiel gegen den Bahlinger SC nur zu einem torlosen Remis kam, ist der Vorsprung der Bissinger an der Tabellenspitze auf drei Zähler angewachsen.

„Das war ein gelungener Start. Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich 08-Coach Andreas Lechner. Ein Sonderlob zollte er dem zweifachen Torschützen Simon Lindner. „In der Hinrunde hatte er immer mit Verletzungspech zu kämpfen und ist nicht in den Rhythmus gekommen. Er hat in der Vorbereitung extrem gut und viel gearbeitet. Das freut mich für ihn, dass er in so einem Spiel belohnt wird“, erklärte Lechner.

Neckarsulm kommt als bester Aufsteiger

Als bester Aufsteiger liegt Neckarsulm mit neun Punkten Rückstand auf den FSV als Tabellenvierter in Lauerstellung. Im Hinspiel (0:1) fügte das Team den Bissingern eine von nur zwei Saisonniederlagen zu. „Da ist uns vor dem Tor nur wenig eingefallen. Wir haben verdient verloren“, meinte Lechner, der sich erneut auf eine zähe Angelegenheit einstellt. „Wir müssen viel Geduld mitbringen und unsere Fehlerquote möglichst niedrig halten“, fordert er.

Der Neuling ist mit vielen guten Einzelspielern besetzt, die viel Qualität mitbringen. Fehlen wird ihnen Spielführer und Torjäger Martin Hess (12 Treffer), der sich Ende Oktober verletzt hat und dessen Rückkehr nicht abzusehen ist. Bei den Nullachtern kehrt Yannick Toth nach überstandener Meniskusoperation wieder in den Kader zurück. Dagegen wird Peter Wiens dem Spitzenreiter wohl länger fehlen. Der 29-jährige Offensivspieler musste in Reutlingen mit dem Verdacht einer Verletzung am Syndesmoseband vorzeitig ausgewechselt werden.

Weiterhin fehlt Tim Reich (Jochbeinbruch). Aufgrund einer Grippe konnten Alexander Götz und Lindner diese Woche nicht trainieren. Ihr Einsatz ist daher sehr fraglich. „Wir haben genügend Alternativen“, betonte Lechner.