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Fußball-Landesliga

Germania Bietigheim will Platz eins verteidigen

Machbar wirken die Heimaufgaben am Sonntag für die Landesligisten aus dem Kreis: Spitzenreiter Germania Bietigheim gegen Satteldorf, Seriensieger TSV Heimerdingen gegen Pfedelbach und der TV Pflugfelden gegen Crailsheim.

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Zweifacher Torschütze in Schwaikheim: Demir Januzi (links) ist mit Germania Bietigheim momentan auf dem Höhenflug. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Alle drei genannten Kontrahenten haben allerdings durchaus ihre Tücken und die Tabelle könnte auch blenden: Während die Crailsheimer und die Satteldorfer von vielen zu den spielstärksten Landesligisten gezählt werden und als Mitfavorit in die Saison gingen, galt der TSV Pfedelbach mit seiner unorthodoxen Spielweise im Vorjahr als der mit Abstand unangenehmste Gegner der Liga.

„Sie können zweifellos jeden Gegner vor Probleme stellen“, weiß Heimerdingens Coach Holger Ludwig, dessen Elf jedoch nach zuletzt sechs Siegen in Folge und als aktuell Tabellendritter mit breitem Kreuz in die Begegnung gehen dürfte: „In unserer aktuellen Verfassung müssen wir uns nicht verstecken“, betont auch Ludwig, der einen Gegner mit sehr „defensiver Grundeinstellung“ erwartet. „So sind sie vergangene Saison zweimal gegen uns angetreten“, erinnert er sich.

Wieder zurückgreifen kann er auf Murat Öztürk und Steffen Widmaier. Fehlen wird Robin Rampp, dessen Unglücksserie nicht abreißen will: Gerade von Schulterproblemen genesen, trat ihn zuletzt in Fellbach bei seinem Treffer zum 6:3 der gegnerische Torhüter um, so dass das Knie angeschwollen ist.

Mit dem TSV Crailsheim bekommt es der fünftplatzierte TV Pflugfelden zu tun. Die Vorwochenpleite bei Schlusslicht SV Allmersbach habe man aufgearbeitet, berichtet TVP-Trainer Christian Hofberger. „Da haben wir zu viele Chancen zugelassen und zu viele Zweikämpfe verloren. Wenn zudem nicht so präzise nach vorne gespielt wird, wie wir das eigentlich können, und noch der ein oder andere individuelle Fehler hinzukommt, geht so ein Spiel eben verloren“, fasst er zusammen.

Crailsheim mit seinen starken Individualisten Daniele Hüttl und Tamas Herbaly erwartet Hofberger nun als „Gegner, der auch nach vorne spielen will“. Für den TVP-Coach zeichnen sich zudem auch wieder mehr personelle Optionen ab. Dimi Karagiannis, Leon Badeke, Dennis Shala und Flamur Gervalla haben allesamt, wenn auch in unterschiedlicher Intensität, wieder das Training aufgenommen. „Mal abwarten, bei wem von ihnen es schon für Sonntag Sinn macht. Riskieren werden wir aber nichts“, stellt Hofberger klar.

Seine Tabellenführung will Überraschungsaufsteiger Germania Bietigheim gegen die SpVgg Satteldorf verteidigen. „Unser letzter Heimsieg resultiert noch von Anfang September. Das soll sich am Sonntag ändern, damit wir in der kommenden Woche aus der Poleposition ins Spitzenspiel in Schwäbisch Hall gehen können“, sagt Germania-Coach Matthias Schmid. Allerdings sieht er die derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz einnehmenden Satteldorfer nach zuletzt zwei Siegen als stabilisiert an. Ersetzen muss die Germania neben dem gesperrten Tobias Krüger auch Dominik Wolter, zudem ist der Einsatz des kränkelnden Salvatore Veneziano fraglich.