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Germania hat den Matchball

Bietigheimer können morgen gegen Benningen Aufstieg klarmachen

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Mattihas Schmid.Foto: Baumann

Ludwigsburg. Seinen ersten Matchball zum Aufstieg hat am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga Tabellenführer Germania Bietigheim. Allerdings tritt Germania beim akut abstiegsgefährdeten TSV Benningen an, der seinerseits im Fernduell mit den Eltingern unbedingt einen Sieg braucht.

„Das wird kein Spaziergang, sondern eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, denn Benningen spielt eine gute Rückrunde und hat seine Punkte vor allem auf eigenem Platz geholt“, sagt Germania-Coach Matthias Schmid mit Blick auf die sonntägliche Partie. Beruhigend sollte jedoch der satte Vier-Punkte-Vorsprung, mit dem man vor Lokalrivale Croatia Bietigheim in die letzten beiden Spieltage geht, auf seine Akteure wirken. Personell muss Schmid nur Angreifer Dominik Wolter ersetzen, sonst hat er alles an Bord.

Als Drittletzter geht Kontrahent Benningen ins Kräftemessen mit dem Ligaprimus und hat einen Zähler Rückstand auf den TSV Eltingen, der zeitgleich in Höfingen antritt. „Ich weiß nicht, wie das Verhältnis der Leonberger Vereine untereinander ist“, hofft Benningens Coach Ulli Stiegler, dass keine lokalpatriotische Schützenhilfe erfolgt. „Eigentlich spielt die Germania mit Akteuren wie Demir Januzi in einer anderen Liga als wir“, stapelt der TSV-Trainer tief, hofft aber insgeheim: „Vielleicht wollen sie den Aufstieg lieber nächste Woche vor eigenem Publikum feiern“. Chancenlos wirkt sein Team jedoch keineswegs, schließlich traf man in den letzten beiden Partien zehnmal und holte alle sechs Punkte.

Auf die Benninger hofft auch Croatia-Trainer George Carter, dessen eigene Mannschaft es mit dem zuletzt äußerst formstarken TSV Schwieberdingen zu tun bekommt und dabei wohl ihr Mittelfeldschwungrad Sezgin Kaya ersetzen muss. „Im Fußball kann alles passieren“, sagt Carter in Richtung Germania. Auch im Hinblick auf die wohl anstehende Aufstiegsrelegation müsse man „die Spannung hochalten“, weiß der Übungsleiter.

Ungewissheit bei Riexingen

„Wir brauchen einen Sieg. Dann hätten wir den direkten Abstieg sicher abgewendet“, weiß Karl Macionczyk vom Fünftletzten SGM Riexingen, der beim FV Löchgau II antritt, denn nach wie vor ist aufgrund der Lage in der Landesliga unklar, ob es drei oder vier direkte Absteiger geben wird.

Vier Zähler liegt die SGM vor den Eltingern, hat aber auch noch den nur zwei Punkte entfernten SV Perouse im Visier.

Nahezu bedeutungslos ist die Partie des FC Marbach gegen den von seinem Ex-Coach Chris Seeber betreuten TSV Flacht, der nach der 0:6-Pleite unter der Woche gegen Merklingen so gut wie abgestiegen ist. Zudem spielen: SKV Rutesheim II – TSV Grünbühl, FSV 08 Bissingen II – TV Aldingen.