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Fußball-Landesliga

Heimspiele zum Auftakt

Heimerdingen, Pflugfelden und Bietigheim starten auf eigenem Platz in die Rückrunde

Rückkehrer Nico Scimenes ist beim TVP ein Startelf-Kandidat. Foto: Baumann
Rückkehrer Nico Scimenes ist beim TVP ein Startelf-Kandidat. Foto: Baumann

Ludwigsburg.. „Wir sind ganz gut vorbereitet“, blickt Heimerdingens Trainer Holger Ludwig dem Auftakt ins Spieljahr 2019 am Sonntag gegen die TSG Öhringen zuversichtlich entgegen. Seine Elf, die vor der Winterpause ihre letzten neun Spiele allesamt gewann und sich damit an die Tabellenspitze katapultierte, scheint auch jetzt schon wieder in bestechender Frühform.

Mit 8:0 fertigte der TSV am Wochenende im letzten Test den TV Darmsheim aus der Landesliga-Parallelstaffel ab. „Das liest sich natürlich gut, aber der Gegner war stark ersatzgeschwächt“, relativiert Ludwig und warnt lieber vor kompakten Öhringern, bei denen man im Hinspiel schon nach zehn Minuten 0:3 zurücklag. „Sie haben zudem mit dem 3:0 gegen Gaisbach letzte Woche schon ein Pflichtspiel bestritten. Das ist sicher ein kleiner Vorteil“, glaubt Ludwig, der einige Angeschlagene beklagt. Definitiv fehlen werden Emre Öztürk (Nasenbeinbruch) und Antonio di Matteo.

TVP trifft auf Schluchtern

Den abstiegsgefährdeten SV Schluchtern hat zeitgleich der Tabellendritte TV Pflugfelden zu Gast. „Leidenschaftlich spielen, Teamspirit zeigen und einen guten Start hinlegen“, lautet die Aufgabenstellung, die TVP-Trainer Christian Hofberger seiner Mannschaft vorgibt. Eher durchwachsen lief die Vorbereitung beim TVP, der bei der Generalprobe eine unglückliche 1:2-Niederlage beim TV Echterdingen hinnehmen musste.

Gut eingefunden habe sich jedoch Rückkehrer Nico Scimenes, berichtet Hofberger. „An ihm werden wir viel Spaß haben und er ist durchaus ein Thema für die Startelf, auch wenn man ihm anmerkt, dass er zuletzt wenig Spielpraxis hatte“, urteilt der Coach. Nicht ganz so weit ist hingegen Dimi Karagiannis, der jahrelang mit Scimenes zusammen das TVP-Angriffsduo bildete. „Da er im Schichtbetrieb arbeitet, trainiert er leider nicht ganz so regelmäßig“, bedauert Hofberger. Verzichten muss er am Sonntag auf die Youngster Dennis Shala und Leo Badeke, die beide über Knieprobleme klagen. Zudem fehlt der verhinderte Marcel Strobel.

Bietigheim ohne Erkilic

In vorderster Front drückt vor dem morgigen Heimspiel gegen den TSV Pfedelbach beim Tabellenfünften Germania Bietigheim der Schuh. Mit Ayhan Erkilic, der sich erneut die Schulter ausgekugelt hat und lange auszufallen droht, fehlt Germania-Coach Matthias Schmid sein Topangreifer. Da auch Daniele Cardinale (Rotsperre) und Dominik Wolter (Mandelentzündung) zur Untätigkeit verurteilt sind, „müssen wir erfinderisch werden“, weiß Schmid. Entscheidet sich Schmid für einen Stoßstürmer, dürften Tobias Krüger oder Marc Agyemang die ersten Optionen sein.

„Grundsätzlich werden wir über die defensive Stabilität kommen müssen“, ist der Trainer überzeugt. Zumindest in der Vorrunde war diese gegeben. Mit nur 19 Gegentoren stellt Germania die beste Abwehr.

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