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Im Aufstiegskampf gibt es kein Sich-Belauern

TSV Heimerdingen reist zum Landesliga-Spitzenspiel zu den Sportfreunden Schwäbisch Hall – Heimrecht für Pflugfelden und Bietigheim

Ludwigsburg. In der Fußball-landesliga steht der Tabellenzweite TSV Heimerdingen vor der hohen Hürde beim Vierten in Schwäbisch Hall. Vor „vier Wochen der Wahrheit“ sieht Heimerdingens Trainer Holger Ludwig seine Mannschaft stehen. Schon um 14 Uhr wird am Samstag das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenvierten Sportfreunde Schwäbisch Hall angepfiffen, der bei einem Sieg selbst noch ins Aufstiegsrennen eingreifen könnte, bevor sich am kommenden Freitag das Topspiel gegen Ligaprimus SV Fellbach anschließt.

„Mit gesundem Selbstvertrauen“, so Ludwig, gehe man die Aufgabe in Hall an. Trotz der hohen Bedeutung der Partie glaubt Ludwig nicht an ein gegenseitiges Sich-Belauern. „Dafür spielen beide Mannschaften viel zu gerne Fußball“, erklärt er. Rechtzeitig wieder an Bord hat der TSV für die entscheidende Saisonphase Offensivspieler Pascal Coelho, dessen Sperre endlich abgelaufen ist.

Ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr) ist der TV Pflugfelden beim abstiegsgefährdeten TSV Pfedelbach zu Gast. „Die letzten zwei Spiele haben doch gezeigt, dass wir gerade richtig Bock haben“, sieht TVP-Coach Christian Hofberger keinen Spannungsabfall bei seiner längst geretteten Elf. Vor allem auf die „Zweikämpfe und die zweiten Bälle“ werde es bei robusten Pfedelbachern ankommen, rechnet er mit einem sehr speziellen Spiel: „Heißes Publikum und ein sehr enger Platz“, erklärt er die besonderen Verhältnisse vor Ort. Zurück in den TVP-Kader kehrt Nico Scimenes.

Am Sonntag erwartet dann Germania Bietigheim das Team der Aramäer Heilbronn, das als Vorletzter tief im Abstiegskampf steckt. Genau diesen möchte Germania-Coach Matthias Schmid gerne endgültig abhaken: „Wir wollen den Klassenerhalt eintüten“, sagt er klipp und klar, rechnet aber mit einer durchaus „kniffligen Aufgabe, denn der Gegner kämpft ums Überleben“. Personell deuten sich bei der Germania Änderungen an. Tobias Krüger und Demir Januzi konnten nicht trainieren, dafür steht Bashkim Susuri nach Sperre wieder bereit. In die Startelf könnte gegen seinen Ex-Verein auch Isa Gökmen rücken.

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