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In Löchgau steigt das Verfolgerduell

In der Fußball-Landesliga ist die SpVgg 07 Ludwigsburg am Sonntag beim TV Oeffingen zu Gast. Krasser Außenseiter ist zeitgleich der SV Kornwestheim bei Ligaprimus Breuningsweiler. Das Spitzenspiel steigt derweil schon am Samstag beim FV Löchgau, der die SpVgg Gröningen-Satteldorf erwartet.

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Vorfreude auf das Topspiel: Löchgaus Trainer Thomas Herbst.Foto: Baumann

Ludwigsburg. Um 16 Uhr wird das Verfolgerduell in Löchgau angepfiffen. „Einen sehr erfahrenen und eingespielten Gegner“, erwartet FVL-Trainer Thomas Herbst und erinnert sich, dass das Hinspiel eher „defensiv geprägt“ war. Mit Blick auf die Tabelle wundert dies nicht, denn es treffen die zwei besten Abwehrreihen der Liga aufeinander: 14 Gegentore hat der FVL erst kassiert, derer 16 der Kontrahent aus Satteldorf.

Dass man in der Vorwoche drei Gegentreffer zuließ, besorgt Herbst nicht wirklich. „Deswegen gehen mir nicht die Alarmglocken an. Ich bin sicher, dass die Defensive weiterhin unsere große Stärke bleibt“, sagt er.

In den Sonntagsspielen reist die SpVgg 07 Ludwigsburg zum TV Oeffingen, wo man auf viele alte Bekannte treffen wird. „Die Jungs müssen aus ihren Fehlern lernen“, betont 07-Coach Toni Carneiro im Rückblick auf das 1:4 zuletzt in Heimerdingen, bei dem er „nicht bei allen die 100 Prozent gesehen“ hat. „Die müssen wir aber bringen. In der Hinsicht will ich ein anderes Gesicht sehen“, wird Carneiro energisch.

Oeffingen stuft er als „gefährlichen Gegner“ ein, der nach zwei Niederlagen „unberechenbar wie ein angeschlagener Boxer“ sei. Personell könnte Abwehrchef Georgios Doufas zurückkehren. „Aber nur wenn er selbst grünes Licht gibt“, schränkt der Coach ein.

Heimrecht gegen die abstiegsgefährdete SG Stetten-Kleingartach hat der TV Pflugfelden. „Mit der Leistung vom Schluchternspiel werden wir da nichts holen“, wurmt TVP-Coach Markus Fendyk immer noch der matte Vorwochenauftritt. Ziel sei es, „dass wir in der Tabelle gar nicht erst hintenreinrutschen. Und dafür müssen wir uns in den direkten Duellen durchsetzen“, fordert der Coach, der von einem „sehr körperbetonten Spiel“ ausgeht.

Personell behält sich Fendyk Änderungen vor. Wieder zurück ins Team kehrt Kapitän Robin Härter. Ob es bei Torjäger Dimi Karagiannis reicht, ist fraglich.

Beim TSV Pfedelbach, der zuletzt einen 3:2-Coup gegen Topteam Breuningsweiler landete, muss der TSV Heimerdingen antreten. „Vor allem, dass sie einen 0:2-Rückstand gedreht haben, war sehr überraschend“, sagt Heimerdingens Trainer Holger Ludwig, der einen Gegner mit viel Euphorie erwartet. Jedoch betont er: „Wir sind mit dem 4:1 gegen 07 ebenfalls gut in die Rückrunde gestartet und müssen uns nicht verstecken“. Personell entspannt sich die Lage leicht, denn mit Pascal Coelho und Alexander Frey hat Ludwig zwei zusätzliche Alternativen.

„Aus so einem Spiel kannst du eigentlich gar nicht als Verlierer rausgehen“, sagt Kornwestheims Trainer Sascha Becker vor dem Gastspiel beim SV Breuningsweiler. Rein tabellarisch gesehen, geht sein Team in dieses aus der maximalen Außenseiterposition, schließlich tritt man als abgeschlagenes Schlusslicht beim weit enteilten Spitzenreiter an. Dennoch betont Becker: „Wir sind nicht chancenlos und wollen ihnen wehtun.“ Personell ändert sich im Vergleich zur Vorwoche wenig. Nur Timo Plitzner muss ersetzt werden.