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Fußball-Bezirksliga

Lokalderby zum Pferdemarkt

In der Fußball-Bezirksliga erwartet Germania Bietigheim das Croatia-Team

Ludwigsburg. In der Fußball-Bezirksliga sind die Topfavoriten schon heute gefordert: Im traditionellen Pferdemarktspiel erwartet Germania Bietigheim um 16 Uhr Lokalrivale Croatia. Schon um 15.30 Uhr hat der FC Marbach den für ihn stets unangenehmen FV Löchgau II zu Gast.

„Letztlich hat das Spiel etwas von den früheren Duellen gegen Hellas Bietigheim, jetzt eben in neuem Gewand verpackt. Viele Croatia-Spieler kennen wir noch von dort“, erzählt Germania-Coach Matthias Schmid vor dem heutigen Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen. Dass es diese Begegnung in den letzten Jahren schon einmal gegeben hat, daran kann sich Schmid nicht erinnern, doch er ist sicher: „Da müssen wir richtig reinklotzen, schließlich gehört Croatia zum Favoritenkreis“.

Seine Elf sieht er aber auch aufgrund der Neuzugänge gefestigt: „Mit Demir Januzi, Francesco Prisco und Salvatore Veneziano haben wir mehr Routine als in den Vorjahren an Bord“.

„Meine Jungs sind alle heiß auf das Spiel“, verspricht sein Gegenüber George Carter, sieht aber die Germania als klaren Favoriten an: „Schließlich haben sie sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Wir brauchen dagegen noch einige Wochen, um als Mannschaft zusammenzuwachsen“.

Ersetzen muss er heute sein einst gemeinsam das Hellas-Trikot tragendes Angriffsduo Adriano Aniello und Benjamin Rehm. Auch Alen Lehecka, der Torjäger der vergangenen Jahre, fehlt weiterhin. Mit Zvonimir Zivic, ebenfalls früher bei Hellas, steht jedoch noch ein herausragender Stürmer zur Verfügung.

Bereits eine halbe Stunde früher wird am Nachmittag das Heimspiel des FC Marbach gegen den FV Löchgau II angepfiffen. Nicht die besten Erinnerungen hat der FC an die FVL-Zweite: „Von einem Angstgegner würde ich zwar nicht sprechen, aber gegen sie tun wir uns immer schwer und konnten die letzten beiden Heimspiele nicht gewinnen“, weiß FC-Trainer Chris Seeber.

Im Pokal unter der Woche ließ er die Reservisten ran. Neuzugang Björn Rewitzer und Altmeister Pierre Fees hinterließen dabei den besten Eindruck und sind näher an die erste Elf herangerückt.

In den Sonntagsspielen empfängt dann der noch punkt- und torlose Aufsteiger TSV Grünbühl den TV Aldingen. „Bei uns läuft noch der Anpassungsprozess an die neue Liga. In der geht es einfach athletischer und schneller zu, man ist mit besseren Gegenspielern konfrontiert. Aber wir müssen schnell lernen“, erklärt TSV-Trainer Andreas Wick.

Die Torlosigkeit seiner Elf macht ihm dabei kein Kopfzerbrechen. „In beiden bisherigen Spielen haben wir schließlich Aluminium getroffen“, kontert er auf Nachfrage.