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Vor Auswärtsspiel bei TSG Balingen
Regionalliga: Ouadie Barini will sich beim SGV Freiberg nicht auf historische Tore beschränken

Ouadie Barini. Foto: Baumann
Ouadie Barini. Foto: Baumann
Angreifer des SGV Freiberg hofft nach seinem Treffer zum Regionalliga-Auftakt auf viele weitere Tore – Heimspiel gegen Offenbach nach Nöttingen verlegt

Freiberg. Am vergangenen Samstag hat Ouadie Barini den Aufsteiger SGV Freiberg früh in Führung geschossen. Nach seinem historischen Treffer will der Heilbronner am Samstag bei der TSG Balingen gleich weitere Tore in der Regionalliga folgen lassen.

„Es wäre natürlich optimal, wenn ich gleich noch einmal treffen würde“, sagt Barini vor dem ersten SGV-Auswärtsspiel in der Regionalliga am Samstag in Balingen, „vielleicht sogar mehr als einmal“. Dem Freiberger Neuzugang dürfte nach der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den VfR Aalen in der Vorwoche zum Ligaauftakt wohl erst im Laufe der Woche klar geworden sein, dass er am Samstag gleich Historisches für den Verein geleistet hat: Der 31-Jährige hat das erste Tor für den SGV in der viertklassigen Regionalliga in der Vereinsgeschichte erzielt.

Drittes Gastspiel beim SGV Freiberg

Barini wird im Team „Hadji“ gerufen, der gebürtige Heilbronner wurde im Sommer 31 Jahre alt und will nun in der Regionalliga in seiner Heimatregion noch einmal angreifen. Zuletzt spielte die 1,73 Meter große hängende Spitze für den Siegburger SV in der Oberliga im Westen, davor bereits für den KFC Uerdingen und den VfR Aalen schon einmal in der Regionalliga. In Freiberg gibt der Angreifer mit den marokkanischen Wurzeln bereits sein drittes Gastspiel, nachdem er in den Spielzeiten 2013/2014 und 2019/2020 auf dem Wasen kickte. Er kam einst mit der Empfehlung von 56 Toren in 187 Einsätzen für die Neckarsulmer Sport-Union.

Ouadie Barini war am Samstag gleich in der Anfangsphase per Kopfball zur Stelle. „Als Stürmer ist natürlich eine gewisse Anzahl an Toren gut“, sagt der Offensivakteur, „aber es ist egal, wer bei uns die Tore macht.“ In der Auftaktpartie hatte das Barini-Team stolze 67 Prozent Ballbesitz, auf der Alb soll am Samstag in der SGV-Findungsphase der nächste Schritt folgen und die individuellen Fehler mit einer besseren Absicherung abgebaut werden.

Kleines Heimspiel für Ramon Gehrmann

Freibergs Cheftrainer Ramon Gehrmann hat sich gegen die stets für ihren enormen Kampfgeist bekannten Balinger vor den Augen seiner Eltern in der Nähe seines Geburtsortes viel vorgenommen und ist nach der guten Leistung gegen Aalen positiv gestimmt: „Wir haben für jeden Gegner den richtigen Plan.“ Die TSG ist ebenfalls mit einer Niederlage in die Spielzeit gestartet und unterlag beim einstigen Zweitligisten FSV Frankfurt 0:1.

Rechtsfuß Barini hofft am Samstag erneut auf einen Startelf-Einsatz und ein frühes Tor der Freiberger. Selber Tore machen steht jedoch bei ihm nicht zwingend im Fokus: „Ich will einfach der Mannschaft helfen.“

Indes steht seit dieser Woche fest, dass die Freiberger das Heimspiel gegen die Kickers Offenbach (3. September) in der Kleiner-Arena in Nöttingen austragen werden. „Da es sich um ein Hochrisikospiel handelt und sehr viele Fans zu erwarten sind, können wir das Spiel nicht im heimischen Wasenstadion veranstalten“, teilten die Freiberger mit.