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WFV-Pokal
SGV Freiberg vor Duell mit FSV 08 Bietigheim-Bissingen: „Stellen uns auf einen heißen Pokalfight ein“

Johnathan Zinram. Foto: Baumann
Johnathan Zinram. Foto: Baumann
Derby in der zweiten Runde des WFV-Pokals: Freiberg trifft gegen den FSV 08 Bietigheim-Bissingen auf ein paar alte Bekannte.

Bietigheim-Bissingen. Zum Pokalknaller der zweiten Runde im WFV-Pokal empfängt der Fußball-Oberligist FSV 08 Bietigheim-Bissingen am Samstag (15.30 Uhr) den Regionalliga-Aufsteiger SGV Freiberg. Es treffen die beiden klassenhöchsten Teams des Landkreises aufeinander.

Ohne Probleme nahmen die Nullachter gegen den Verbandsligisten Sportfreunde Schwäbisch Hall und die Freiberger gegen den Landesligisten SV Allmersbach mit jeweils 4:0-Erfolgen die erste Hürde. Für beide Mannschaften ist das Derby vor dem Saisonauftakt am kommenden Wochenende ihre letzte Standortbestimmung. Beim FSV übernimmt Co-Trainer Mario Klotz das Coaching, da Chefcoach Markus Lang im Urlaub weilt. „Unser Trainingslager war überragend“, sagt Lang.

Freiberg Favorit, 08 kämpferisch

Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren sehr wechselhaft, im letzten Test gegen den Verbandsligisten SV Fellbach musste sich sein Team am Dienstag mit einem 1:1 begnügen. Der FSV-Coach sieht den Lokalrivalen zwar in der Favoritenrolle, gibt sich aber kämpferisch. „Das Spiel wollen wir gewinnen und so werden wir es auch angehen“, betont Lang.

„Wir stellen uns auf einen heißen Pokalfight ein“, meint Freibergs Trainer Ramon Gehrmann. Er freut sich auf das Wiedersehen mit alten Bekannten. Sven Burkhardt, Kevin Ikpide, Johnathan Zinram und Steven Keklik haben im Sommer die Seiten gewechselt. „Wir haben viel und lang trainiert. Die Mannschaft hat mitgezogen und die Spielprinzipien gut umgesetzt“, so Gehrmann.

Germania Bietigheim will Oberligist ein Bein stellen

Ebenfalls um 15.30 Uhr möchte im nur zwei Kilometer Luftlinie entfernten Ellental der Landesligist SV Germania Bietigheim dem Oberligisten Sport-Union Neckarsulm ein Bein stellen. Beim 5:2-Erstrundensieg gegen Ligakonkurrent Aramäer Heilbronn sah der neu verpflichtete Torwart Valentin Köhl die Rote Karte und Feldspieler Pascal Schöbinger musste seinen Part übernehmen. Nun wurde Anastasios Damianidis von der zweiten Mannschaft nach oben beordert.

Bereits um 14 Uhr kämpft der Landesliga-Absteiger VfB Neckarrems gegen den SV Fellbach um das Weiterkommen. Nach einem Freilos in der ersten Runde ist es für Trainer Sebastian Rief und sein Team die erste Pflichtaufgabe der neuen Spielzeit.(ang)