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Tabelle vor Derby für FVL noch kein Fingerzeig

In der Fußball-Landesliga erwartet Germania Bietigheim den Tabellenvierten aus Löchgau – SV Kornwestheim ist spielfrei

Ludwigsburg. In der Fußball-Landesliga steht am Samstag schon um 14.30 Uhr das Derby zwischen Germania Bietigheim und dem FV Löchgau im Blickpunkt. Tags darauf erwartet der TV Pflugfelden die als Mitfavorit in die Saison gegangene SpVgg Satteldorf.

„Da kommt ein sehr dynamischer Gegner auf und zu“, sagt Andreas Eschenbach, der Trainer der Bietigheimer, vor dem morgigen Duell mit dem FVL. Der Coach nahm am letzten Sonntag persönlich den Gegner unter die Lupe: „Vor allem auf den Außenbahnen haben sie viel Tempo. Gerade auf Terry Asare müssen wir aufpassen“, warnt er. Seinem Außenverteidigerduo Pascal Schöbinger und Riccardo Macorig traut er genau dies zu. Zumal Macorig den Kontrahenten bestens kennt, war er doch noch vor drei Jahren selbst Kapitän des FVL. Zurück in den Germania-Kader kehrt Marc Agyemang. Dagegen sind Jean-Frantz Bien-Aime und Fabio Sprotte wegen Muskelverletzungen fürs Erste außer Gefecht.

Der Tabellenvierte aus Löchgau liegt in der Tabelle drei Punkte hinter der Spitze. „Die Runde hat diesmal 36 Spieltage, von denen erst vier absolviert sind. Wir haben noch mehr als eine komplette reguläre Saison vor uns“, will FVL-Trainer Thomas Herbst noch nicht über erste Trends spekulieren.

Gut in Erinnerung ist ihm hingegen der letzte Vergleich mit der Germania, denn man schlug diese im letzten Spiel vor der Coronapause klar mit 5:1. „Sie werden also etwas gutmachen wollen“, ist er überzeugt. Tim Schwara fehlt weiter, immerhin kehren Janis Lamatsch und Cedric Cramer zurück.

Mit dem Vorjahresdritten SpVgg Satteldorf bekommt es am Sonntag der TV Pflugfelden zu tun und dessen Coach Daniel Zmpitas sagt ganz offen: „Auf dieses Spiel freue ich mich sehr, denn das ist eine Mannschaft, die ähnlich wie wir auch immer nach vorne spielen will.“

Umstellungen beim TVP

Zuletzt klappte dies beim TVP vorzüglich, wie der 4:0-Sieg gegen Allmersbach vor zehn Tagen bewies. „Nach so einem Spiel muss man als Trainer aber ein wenig bremsen. Natürlich sollen die Jungs Bestätigung bekommen, aber man muss auch kritisch bleiben. Nach unserem 1:4 zum Saisonauftakt gegen Kaisersbach war es ähnlich, nur eben in die andere Richtung“, erläutert Zmpitas. Die gegen Allmersbach gezeigte Intensität wünscht er sich jedoch erneut von seinem Team: „Da wurde in jeden Zweikampf alles reingelegt“, erinnert er sich. Aufgrund der bevorstehenden Englischen Woche dürfte es dennoch Umstellungen geben. „Sonntag und Mittwoch wird sicher nicht die gleiche Elf beginnen“, kündigt der Coach an. Spielfrei ist der SV Kornwestheim.

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