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Fußball-Landesliga

TV Pflugfelden plant fest mit Trainer Christian Hofberger

Im Kreisderby der Fußball-Landesliga braucht der TV Pflugfelden gegen Absteiger SV Kornwestheim einen Sieg. Unterdessen hat der TVP für die neue Saison mit Christian Hofberger einen neuen Trainer gefunden. Dessen Ex-Team 07 Ludwigsburg erwartet den SV Schluchtern.

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Wird Trainer in Pflugfelden: Christian Hofberger. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen Teams aus den Top-Fünf der Liga liest sich die Zwischenbilanz von Pflugfeldens Interimscoach Otto Rossbacher ausgezeichnet, obwohl man nach wie vor auf dem vermeintlich ersten Abstiegsrang liegt. „Jetzt kommt aber das wahrscheinlich schwierigste Spiel, seit ich übernommen habe“, sagt er vor dem morgigen (alle Spiele Samstag 16 Uhr) Duell mit dem SV Kornwestheim. „Sie haben eine gute Rückrunde gespielt und wir werden uns gewaltig strecken müssen“, ist Rossbacher, der beim TVP eigentlich als Abteilungsleiter fungiert, überzeugt.

Zwei Teilzeitalternativen könnten dabei im Angriff helfen, denn Marco La Greca ist nach langer Auszeit wieder dabei und Toptorjäger Dimi Karagiannis könnte zumindest als Joker auf der Bank sitzen.

Fündig geworden ist der TVP inzwischen in der Trainersuche. „Im Sommer übernimmt Christian Hofberger und zwar unabhängig davon, ob wir dann in der Landes- oder Bezirksliga spielen“, berichtet Rossbacher. Hofberger, früher bei der SKV Rutesheim, der Sonnenhof-Zweiten und 07 Ludwigsburg, hatte zuletzt ein Jahr pausiert.

Schon als „Vorbereitungsspiel für die nächste Runde“, sieht SVK-Coach Sascha Becker den Vergleich an. „Es wird keine Geschenke geben“, stellt er jedoch klar und kann bis auf Langzeitausfall Pirmin Löffler aus dem Vollen schöpfen.

Den punktgleichen Tabellennachbarn SV Schluchtern hat die SpVgg 07 Ludwigsburg zu Gast. Beide haben zwei Zähler mehr als der TVP auf dem Konto. „Wenn es optimal läuft, könnten wir am Samstagabend gerettet sein“, hofft 07-Trainer Toni Carneiro, der die Partie als „das wichtigste Spiel der Saison“ einstuft. Positiv stimmt ihn, dass sich seine Elf zuletzt zuhause deutlich leichter als in der Fremde tat. „Es wird nur über den Willen und die Zweikämpfe gehen“, ist Carneiro überzeugt, der wieder Fredy Scheuber an Bord hat. Im Angriff könnte Christopher Önverdi eine neue Chance bekommen.

Um den zweiten Platz und die Aufstiegsrelegation streiten sich aktuell noch drei Teams: Der FV Löchgau (53 Punkte), die SpVgg Gröningen-Satteldorf (52) und der TSV Heimerdingen (50), der eben jene Satteldorfer am letzten Spieltag erwartet und dann vorbeiziehen könnte. Morgen geht es für den TSV nach Schornbach. „Überrascht sind wir schon, dass wir nach den Unentschieden beider Konkurrenten letzte Woche noch einmal eine Chance haben“, sagt Heimerdingens Trainer Holger Ludwig, weiß aber auch: „Wir sind nach wie vor auf Ausrutscher angewiesen“. Denn aus der Pole Position geht noch immer der FV Löchgau ins Rennen, der den TSV Crailsheim erwartet. „Auch wenn wir drei Spiele nicht mehr gewonnen haben, gibt es viele Aspekte, aus denen wir die nötige Energie ziehen können“, sagt FVL-Coach Thomas Herbst, der die Relegation als „unser klares Ziel“ definiert, zumal man in der ersten Runde dann in Besigheim nahezu ein Heimspiel hätte. Mit Keeper Markus Brasch, Mittelfeldstratege Salvatore Langella und Topangreifer Tim Schwara dürfte viel Qualität in die FVL-Startelf zurückkehren.