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Fußball-Landesliga

TVP braucht Leidenschaft

Trainer des Ludwigsburger Fußball-Landesligisten nimmt seine Mannschaft in die Pfllicht

Pflugfeldens Trainer Christian Hofberger. Foto: Baumann
Pflugfeldens Trainer Christian Hofberger. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Vor hohen Auswärtshürden stehen am Samstag die drei Kellerkinder aus dem Kreis in der Fußball-Landesliga: Der TV Pflugfelden gastiert in Oeffingen, der SV Kornwestheim in Crailsheim und Germania Bietigheim bei Ligaprimus Satteldorf. Favorit ist dagegen der FV Löchgau gegen die SG Sindringen/Ernsbach.

„Das ist eine gute eingespielte Truppe, aber wir haben gute Erinnerungen an Oeffingen, denn letzte Saison haben wir dort 3:2 gewonnen“, erzählt Pflugfeldens Trainer Christian Hofberger vor der morgigen Begegnung. Zuversicht zieht der Coach vor dem Gang zum aktuellen Tabellenfünften vor allem auch aus dem Vorwochenauftritt seines Teams: „Wenn wir die gleiche Einstellung und Leidenschaft wie beim 1:1 gegen Crailsheim zeigen, bin ich positiv gestimmt“, erklärt Hofberger. Ersetzen muss er den erkrankten Robin Härter, ansonsten fehlen nur die Langzeitverletzten wie Antonios Chatzis und Flamur Gervalla. Während mit letzterem nach Meniskus-OP wieder zur Rückrunde zu rechnen ist, ist beim sich mit einer Schambeinentzündung plagenden Chatzis noch kein Ende absehbar.

Beim zweitplatzierten TSV Crailsheim muss der SV Kornwestheim antreten. Auch SVK-Trainer Sascha Becker hat sehr gute Erinnerungen an den Kontrahenten: „Vor zwei Jahren konnten wir beide Spiele gegen sie gewinnen“, sagt er. Dennoch werde sich der SVK, der mit im Vergleich zur Vorwoche unverändertem Kader anreist, „dort bestimmt nicht verbarrikadieren, denn in dieser Liga ist jeder Gegner schlagbar, siehe Leingarten“, so Becker weiter.

Wütender Spitzenreiter

Diesem SV Leingarten, für viele Beobachter in dieser Runde die schwächste Mannschaft der Liga, gelang zuletzt das Kunststück, den Tabellenführer SpVgg Satteldorf zu schlagen. „Mir war das ganz und gar nicht recht“, kommentiert Matthias Schmid, der Trainer von Germania Bietigheim, denn morgen gastiert sein Team in Satteldorf. „Sie werden also wieder ein paar Prozent Konzentration draufpacken“, fürchtet Schmid und sieht seine Elf in der Rolle des Außenseiters.

Nach sieben Siegen aus den letzten neun Partien hat der FV Löchgau längst die Abstiegszone hinter sich gelassen und den kapitalen Fehlstart ausgemerzt. „Wir werden aber nicht locker lassen“, kündigt Trainer Thomas Herbst vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Sindringen/Ernsbach an, das erst um 16 Uhr angepfiffen wird. Über den Gegner weiß er wenig.

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