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Verbandsliga

VfB kommt gestärkt aus der Winterpause

In der Verbandsliga rollt wieder der Ball. Der VfB Neckarrems hat in der spielfreien Zeit Optimismus getankt. Heimerdingen muss gleich zum Spitzenreiter.

Verstärkt den Angriff des VfB Neckarrems: der 19 Jahre alte Kelecti Nkem von den Stuttgarter Kickers. Foto: Baumann
Verstärkt den Angriff des VfB Neckarrems: der 19 Jahre alte Kelecti Nkem von den Stuttgarter Kickers. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Als erste Amateurspielklasse nimmt die Fußball-Verbandsliga heute wieder den Betrieb auf. Mit dem VfB Neckarrems und dem TSV Heimerdingen stecken beide Kreisteams tief im Abstiegskampf. Während der TSV bei Ligaprimus TSG Backnang Außenseiter ist, erwarten die Remser mit der TSG Hofherrnweiler/Unterrombach einen direkten Konkurrenten.

„Ich bin prinzipiell mit der Vorbereitung sehr zufrieden“, freut sich Markus Koch, der Coach des VfB Neckarrems, vor dem heutigen Aufgalopp. Da Koch erfahrungsgemäß kein sprücheklopfender Gute-Laune-Onkel ist, lässt seine Zuversicht aufhorchen. „Uns hat auch der zeitliche Abstand aufgrund der Winterpause gutgetan“, erklärt er, denn je länger die enttäuschende Vorrunde lief, desto mehr legte sich eine bleierne Schwere über die Auftritte des VfB. „Mir war im Winter wichtig, dass wir uns wieder auf unsere Stärken besinnen. Die liegen nun einmal in einem spielerischen Ansatz und das hat sich in den letzten Wochen bestätigt“, sagt der Trainer, nachdem man bei der Generalprobe Oberligist SGV Freiberg mit 3:1 besiegte.

Drei Neuzugänge für den VfB

Drei Neue verstärken den VfB: Neben Valentin Jäkel (SC Idar-Oberstein) sind dies Angreifer Kelecti Nkem (Stuttgarter Kickers) und Raphael Bartmann. Der jüngere Bruder von VfB-Verteidiger Yannick Bartmann kam berufsbedingt aus dem Südbadischen und ist die Überraschung der Vorbereitung. „Er spielt einfach und immer mit viel Einsatz. Solche Tugenden braucht es“, sieht Koch in dem Offensivspieler ein potenzielles Sinnbild für den neuen alten VfB. Verlassen haben die Remser Carmine Pescione (Weilimdorf) und Christian Knecht (Waiblingen), zudem fehlt Lars Ruckh in den ersten fünf Spielen wegen einer Sperre.

Mit dem Kellerduell gegen die Elf aus Hofherrnweiler, in der Tabelle mit vier Zählern mehr auf dem Relegationsplatz liegend, geht es für den VfB gleich in die Vollen. Ins Hinspiel gingen die Remser voller Selbstbewusstsein, um sich 90 Minuten später nach einem 0:3 auf dem Boden der Realität wiederzufinden.

Die auf dem Papier höchste Hürde der gesamten Saison hat heute der TSV Heimerdingen vor sich, der beim Tabellenführer TSG Backnang gastiert. „Wir dürfen nicht zu passiv sein, denn wir wollen sie ärgern“, gibt TSV-Trainer Holger Ludwig vor. Auch er ist von der Vorbereitung angetan: „Wir sind auf einem guten Stand“, betont er. Mit Abwehrspieler Emmanuel Apler (08 Bissingen), der aus einer längeren Verletzungspause kommt, und dem jungen Alasana Saidykhan sind zwei Neuzugänge zum TSV gestoßen. Zudem steht prinzipiell Robin Rampp wieder im Kader, fehlt aber heute ebenso wie der verhinderte Daniel Riffert.

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