Logo

VfB Neckarrems verliert Anschluss ans Mittelfeld

Am Boden: VfB Neckarrems mit Laurice Ukela (unten) gegen Dennis Schwenker (Rutesheim), hinten Micha-Colin Läubin. Foto:Baumann
Am Boden: VfB Neckarrems mit Laurice Ukela (unten) gegen Dennis Schwenker (Rutesheim), hinten Micha-Colin Läubin. Foto: Baumann

Remseck.. Mit einem 1:3 gegen die SKV Rutesheim beendete Fußball-Verbandsligist VfB Neckarrems die Hinrunde und hat als Tabellenvorletzter schon den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze verloren. Zwei schnelle Gegentreffer brachten die Remser bei unwirtlichen Bedingungen früh auf die Verliererstraße.

„Nach 32 Sekunden gerätst du in Rückstand, nach zweieinhalb Minuten steht es 0:2“, stöhnte Trainer Markus Koch. Den Rutesheimer Führungstreffer erzielte Laurin Stütz, der aus 15 Metern unter die Latte traf, ausgerechnet ein Remsecker. Nur kurz darauf verschuldete Leon Bauer einen Elfmeter, den die SKV in eine 2:0-Führung ummünzte.

Nach Wiederanpfiff „war es dann ein ganz anderes Spiel. Da hatten wir die Möglichkeiten, es noch zu drehen“, haderte Koch weiter, denn nun kannte die Partie nur noch eine Richtung. Nesreddine Kenniche vergab dabei die dickste Chance, als er binnen weniger Sekunden zunächst an die Latte köpfte und dann den Abpraller nicht im leeren Tor unterbrachte (65.). Stattdessen erhöhte Rutesheim auf 3:0 (70.). Als wenig später Sebastian Rief einen Handelfmeter verschoss, war die VfB-Pleite besiegelt. Kenniches 1:3 (90.) blieb bedeutungslos.

Mit nur 13 Zählern schließt der VfB die Hinrunde damit als Vorletzter ab. Bereits neun Punkte sind es bis zum rettenden Ufer und der Klassenerhalt scheint utopisch, was angesichts des blutjungen Kaders jedoch zu befürchten war.

Neckarrems: Volkert – Bauer, Ahmeti, Milenkovic, Rief – Ukela, Aslani, Läubin, Calemba (46. Dogansoy) – Kenniche, Slawig.

Tore: 0:1 Stütz (1.), 0:2 Schwenker (3., Elfmeter), 0:3 Gamuzza (70.), 1:3 Kenniche (90.).

Immerhin zu einem 1:1 kam der TSV Heimerdingen beim VfL Sindelfingen. Zwar rangiert man nun ebenfalls auf einem Abstiegsplatz, doch beträgt der Rückstand nur einen Zähler. Als die Partie beim VfL mit einstündiger Verspätung nach starkem Schneefall begann, brachte Torjäger Michele Ancona den TSV schon bald mit direktem Freistoß in Führung (14.). „Bis zur Halbzeit müssen wir dann eigentlich das 2:0 nachlegen“, berichtete Trainer Daniel Riffert. Die zweite Hälfte gehörte dann jedoch Sindelfingen, das ausglich und sich noch den Punkt verdiente.

Heimerdingen: Emmrich – Sapia, Fota, Schlichting, Pietruschka – Grau, Widmaier, Di Matteo (68. Stagel), Latifovic (84. Chettibi) – M. Ancona, Rampp. – Tore: 0:1 M. Ancona (14.), 1:1 Simao (49.).

Autor: