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Fußball-VerbandsLiga

Von Durchhalteparolen will VfB-Coach Koch nichts hören

In der Fußball-Verbandsliga muss der VfB Neckarrems nach der ernüchternden Vorwochenpleite am Samstag bei der TSG Tübingen antreten. Zum Altkreis-Derby bittet der TSV Heimerdingen die SKV Rutesheim.

Angesäuert: Markus Koch hat mit dem VfB Neckarrems die Niederlage gegen Hofherrnweiler noch nicht verwunden.Foto: Baumann
Angesäuert: Markus Koch hat mit dem VfB Neckarrems die Niederlage gegen Hofherrnweiler noch nicht verwunden. Foto: Baumann

Remseck/Heimerdingen. Wunden lecken war in dieser Woche bei den Remsern angesagt. „Die 2:5-Heimniederlage gegen Hofherrnweiler hat Wirkung hinterlassen. Abstiegskampf zehrt nun einmal an dir. Da fängt nach so einem Spiel sofort wieder das Zweifeln an“, berichtet VfB-Trainer Markus Koch, dessen Hauptaufgabe es in den letzten Tagen war, seine niedergeschlagenen Akteure wieder aufzurichten. „Die Saison ist schließlich noch lang“, sagt er auch mit Blick auf den Sechs-Punkte-Rückstand, den der VfB nun aufs rettende Ufer aufweist, und betont: „Das ist wirklich so und keine Durchhalteparole“.

Mehrfach schaute sich Koch inzwischen noch einmal das Video vom 2:5 an. „Ich weiß, dass es bei so einem Ergebnis blöd klingt, aber von der Struktur her gab es in unserem Spiel vor der Halbzeit nicht viel zu bemängeln. Nach Wiederanpfiff dann schon“, urteilt der Coach.

Beim Tabellenneunten TSG Tübingen bietet sich morgen seinen Spielern die Gelegenheit, sowohl etwas fürs angeknackste Selbstvertrauen, als auch für das nicht sonderlich gut gefüllte Punktekonto zu tun. „Es ist sicher ein Vorteil für uns, dass sie noch kein Pflichtspiel im Jahr 2020 hatten. Ihre Testresultate waren zwar gut, aber das waren unsere auch – und man hat ja gesehen, was das wert ist“, hofft der VfB-Coach. In der VfB-Startelf wird es wohl die ein oder andere Änderung geben. Definitiv fehlen wird der erkrankte Robin Slawig.

Ebenfalls morgen und zwar um 15.30 Uhr erwartet der TSV Heimerdingen den Nachbarn von der SKV Rutesheim. „Da gibt es zwar auch nur drei Punkte zu holen, aber es ist ein Derby und die sind immer etwas Besonderes“, freut sich TSV-Cotrainer Jens Härter, der unter der Woche den erst zum Spiel zurückkehrenden Chefcoach Holger Ludwig vetrat, auf die Partie.

Als „mannschaftlich sehr geschlossen mit starken Offensivspielern“, schätzt er die vom früheren Schwieberdinger Jens Eng trainierten Rutesheimer ein. „Daher wäre es fatal, wenn wir wild vorne draufrennen würden. Wir müssen geordnet und aus einer sicheren Defensive heraus agieren“, hält Härter nichts von einer wilden Derby-Hatz mit offenem Visier, sondern kündigt die Beibehaltung der kontrollierten Heimerdinger Spielweise der letzten Wochen an. In den TSV-Kader kehrt der beim 0:3 in Backnang verhinderte Kapitän Daniel Riffert zurück.

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