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Bietigheim fehlt ein Sieg für Finalturnier

Handballerinnen der SG BBM schlagen Frisch Auf Göppingen im Achtelfinale des DHB-Pokals

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Treffer: Bietigheims Angela Malestein dreht nach einem erfolgreichen Wurf zum Torjubel ab. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen.. Im Achtelfinale des DHB-Pokals haben die Bietigheimer Handballerinnen Frisch Auf Göppingen mit 30:24 besiegt. Das Viertelfinale, die letzte Hürde vor der angestrebten Teilnahme am Finalturnier in Stuttgart, wird am 12./13. Januar gespielt. Im Vorjahr verpassten die Bietigheimerinnen den Titel nach einer Finalniederlage.

Keeperin setzt erste Akzente

Die ersten Akzente setzte Göppingens Torhüterin Branka Zec. An ihrem 32. Geburtstag meisterte sie schon nach wenigen Sekunden einen Siebenmeter und spektakulär auch den Nachwurf von Kim Naidzinavicius. Einer der wenigen Höhepunkte in den ersten 20 Minuten.

Die 461 Fans sahen zwar zwei taktisch unterschiedlich agierende Teams, aber kein attraktives Spiel. Bietigheim tat sich gegen die 3:2:1-Abwehr der Gäste schwer. Die bekämpfte die BBM-Rückraumspielerinnen schon weit vor dem Tor und hemmte so den Spielfluss der SG.

Auf der Gegenseite sah das komplett anders aus. Frisch Auf versuchte, sich bis zum Kreis durchzuspielen. Vor allem die aus Schwieberdingen stammende Annika Blanke war ein ständiger Unruheherd. Wenn die 24-Jährige nicht selbst zum Wurf kam, bediente sie mit gekonnten Bodenpässen Kreisläuferin Petra Adamkova. Die setzte die Harzkugel ins Tor oder holte einen Strafwurf heraus. 17 der 24 FAG-Tore fielen nach diesem Strickmuster.

Bietigheim tat sich nicht nur deswegen schwer. Die SG leistete sich zu viele unnötige Ballverluste. Erst in der 21. Minute glückte der erneut gut spielenden Kim Braun mit dem 11:8 die erste 3-Tore-Führung. Laura van der Heijden erhöhte auf 12:8, doch der weitere Ausbau des Vorsprungs gestaltete sich zäh.

Beide Trainer zufrieden

Es dauerte bis zur 46. Minute, ehe der Abstand durch Angela Malesteins Gegenstoß zum 25:19 erstmals auf sechs Tore anwuchs.

Göppingen beeindruckte das nicht. Die Grün-Weißen spielten im gewohnten Stil weiter und kamen auf 25:22 heran. Martin Albertsen reagierte mit einer Auszeit, die Wirkung zeigte. Mit vier Treffern in Serie setzte sich Bietigheim danach bis zur 57. Minute auf 29:22 ab und feierte den Sieg.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir gewonnen haben“, freute sich Albertsen über den Einzug ins Viertelfinale. Auch FAG-Coach Aleksandar Knezevic war zufrieden: „Wir haben das Maximum gegeben. Das hat aber nicht gereicht.“

SG: Eckerle,. Salamakha; Visser /5/5), Rozemalen (2), Lauenroth (1), Ivancok (2), Loerper (1), van der Heijden (2), Schulze, Kudlacz-Gloc (2), Naidzinavicius (3), Gustin (1), Malestein (6/2), Braun (5).